Jahrgang 
1912
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März 25. u. 28. Untertertia a und b besichtigen mit Herrn Professor Dr. Bothe das historische Museum.

26. Die 0 III besichtigt mit Herrn Dr. Breuer die Druckerei der Frank- furter Zeitung.

27. Die Untersekunda besucht mit Herrn Dr. Sendler den Zoologischen Garten.

27. Die Quarta a und b besuchen mit Herrn Dr. Richter den Zoologischen Garten.

28. Die Untertertia a besichtigt mit Herrn Dr. Sendler das Sencken- bergische Museum.

Ende März trägt M. Cointot den Schülern von Quinta bis O III französische Texte vor.

März 8., 9., 11., 12. Schriftliche Prüfung der U II.

16. Mündliche Prüfung der Untersekunda. Von insgesamt 18 Schülern, die in die Prüfung eintraten, bestanden 16. Siehe V. 1.

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18.-22. Präfung der uns durch Verfügung vom Königlichen Provinzial-Schul- kollegium vom 21. Februar J. No. S. 2421 überwiesenen auswärtigen Prüflinge.

29. Schlußfeier. Ausgabe der Zeugnisse. Mitteilung der Versetzung.

Während des Schuljahres wurde einer kleinen Anzahl von Schülern Unterricht in Stenographie nach Gabelsberger erteilt.

Die Gesundheitsverhältnissebei Schülern und Lehrern waren befriedigend, abgesehen von der ernsten Erkrankung des Herrn Caesar, siehe Chronik, Januar 28. Eine längere Beurlaubung aus Gesundheitsrücksichten wurde Herrn Schmidt ge- währt. S8. Chronik April 20. Auch der Direktor war genötigt im Anschluß an die Weihnachtsferien seiner Gesundheit wegen sich noch 14 Tage beurlauben zu lassen. Siehe Chronik, Januar 4. Am meisten kamen Katarrhe vor, wobei nicht selten über die ungünstigen Luft- und Wärmeverhältnisse in der Baracke(besonders Klassen- zimmer von Quinta b) geklagt wurde. Auch einen traurigen Verlust haben wir zu beklagen. Der Schüler der 2. Vorklasse Jordan verstarb am 19. Februar. Wir betrauern mit den Eltern das frühe Hinscheiden des braven eifrigen Schülers. Un- fülle infolge wilden Spielens und Tobens auf dem Schulhof waren nicht selten, durch Unvorsichtigkeit und Ungehorsam beim Turnen zogen sich zwei Schüler Bruch des rechten Armes zu.

Die Teilung der Obertertia, die wir für das kommende Jahr erwarteten, wird noch nicht eintreten.

Da durch das Aufstellen der Baracke der Raum auf dem Schulhofe sehr beengt war, so hatte uns dankenswerter Weise die Turngemeinde die Benutzung ihres an- stoßenden Grundstückes gewährt. Im Verlaufe dieses Schuljahres gelang es ihr endlich, den so lange gehegten Plan auszuführen und eine geräumige Turnhalle mit Nebenräumen zu errichten. So erfreulich dies für die Turngemeinde war, und so sehr wir uns darüber mit ihr freuten, so hatte es doch den Nachteil für uns,