Jahrgang 
1928
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Altsprachliche Lektüre: Jeder primaner muß eine kleine Sonderaufgabe aus dem Gebiet der altsprachlichen Lektüre leisten. Um die Oberprimaner zu entlasten, haben wir diese von Lehrern geleiteten Kränzchen bereits in Unterprima im letzten Quartal durchgeführt und dabei auf Wunsch der Schüler Komödien von Aristophanes und Plautus gelesen.

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Deutsch: Nibelungenlied, Gudrunlied, Dietrichepen. Minne- sänger außer Walther von der Vogelweide. Shakespeare: Julius Cäsar. Lessing: Minna von Barnhelm. Goethe: Egmont. Schiller: Gedankenlyrik, Wallenstein, Jungfrau von Orleans. Grillparzer: Weh dem, der lügt! Kleist: Michael Kohlbaas, Hermannschlacht. platen: Die Abassiden. Stifter: Der Waldsteig. Gottfried Keller: Kleider machen

Leute, Der Schmied seines Gläcks. C. F. Meyer: Das Amulett: Scheffel, Ekkehard. Liliencron: Kriegsnovellen. Latein: Sallust: Bellum Jugurthinum. Vergil: Neneis l,

II,-VI(Xuswahl). Cicero: Rede für Sex. Roscius.

Griechisch: Platon: Npologie, Kriton, Protagoras in Nuswahl. Homer: Odyssee X- XXIV in Nuswahl, Stücke aus Wilamowitz,

gr. Lesebuch.

Französisch: Fröblich⸗Schön: Französisches Lesebuch zur Einführung i. d. Kultur Frankrreichs, ausgewählte Stüdke. E. Labiche, la Grammaire. Molière, les précieuses ridicules.

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Deutsch: 1) Wilhelm Raabe: Die schwarze Galeere. 2) Conrad Ferdinand Meyer: Gustav Adolfs Page. 3) Stefan Zweig: Weltminute von Waterloo(aus Sternstunden der Menschheit). 4) Schiller: Das Lied von der Glodke. 5) Goethe: Götz von Berlichingen. 6) Kleist: Prinz Friedrich von Homburg.

Latein: Ovidius, metamorphoses, fasti, tristia. Livius J. Cicero pro Archia poeta.

Griechisch: Xenophon: Anabasis. Homer. Odyssee L=IX in Xuswahl. Herodot: Historien, uswahl.

Pranzösisch: Fröhlich⸗Schön: Kulturkundliches Lesebuch für die Mittelstufe, daneben einige La Fontaine⸗Fabeln(auswendig) nach der Auswahl in Diesterwegs Neusprachl. Leseheften.

2ͥd. Aufgaben für die deutschen Aufsätze.

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1. a) Recht und Freiheitiin Schillers Jugenddramen. b) Rousseaus und Shakespeares Einfluß auf den jungen Schiller. c) Die parallelität der dramatischen Personen bei Lessing und Schiller.(Hausaufsätze). 2. a) Die Exposition der Wallenstein- trilogie. b) Der Gegensat⸗= zwischen Max und Octavio in Schillers Piccolomini. c) Wechselbeziehungen zwischen Sport und Technik. d) Die Bedeutung der Aufklärung für die französische Revolution.(Klassen-Aufsätze) 3. Der geschichtliche G. Adolf Schillers verglichen mit dem der C. F. Meyerschen NovelleG. Adolfs Page.(Haus=-Xufsätze) 4. a), Es bildet ein Talent sich in der Stille, sich ein Charalter in dem Strom der Welt.(Goethe, Tasso l2). b) Was verstehen wir unter sozialen Problemen? c Das Grundproblem in Schillers Ab⸗ handlung über naive und sentimentale Dichtung.(Haus- Aufsätze). 5 a) Kann das Schrifttum eines Volkes den Lebens- stil beeinflussen? b) Was ist klassischer Idealismus, und in welchen Schillerschen Werken prägt er sich besonders aus? c) Wodurch wird der werdende Mensch zum Leben erzogen? (Klassen-Aufsätze) 6. a) Goethes Erleben und Dichterisches Schaffen in ihren Beziehungen zueinander, an einigen Werken erläutert. b) Die Kernscenen derIphigenie., c)Ein unnütz Leben ist ein früher Tod.(Iphig. Ie.) dh Die Notwendigkeit rationeller Wirtschaftsgestaltung in der Gegenwart.(Klassen-

Arbeit.) UIla

1. Der Frühling in Werken der mhd. und nhd. Dichtung. (Haus=Xufsatz.) 2. Walthers Stellungnahme zu den großen

Fragen seiner Zeit nach seinen Gedichten und Sprüchen. (Klassen-Xufsatz.) 3. a) Licht⸗ und Schattenseiten sportlicher Betätigung. b) Meine Gesichtspunkte bei der Berufswahl. c) Das Leben eines mhd. Minnesängers nach Kellers Hadlaub.(Haus=Arbeiten.) 4. a) Einfluß der Technik auf den Verkehr. b) Die Arbeitslosigkeit ihre Gründe, ihre Folgen und ihre Bekämpfung. c) Welche Umstände führen den Ver- fall der mhd. Dichtung herbei?(Haus-Aufsätze.) 5. a) Die Renaissance in C. F. Meyers NovelleDie Versuchung des pescara. b) Luthers Bedeutung für deutsche Sprache und Literatur. c) H. Sachs nach seinen Werken, Goethes Dichtung und Wagners Oper.(Klassen⸗Xufsätze) 6. a)Frohlodke nicht zu früh, noch fehlt das Ende.(Grillp. Argon. D). b)Swer zwèene wege welle gân, der muoz lange schenkel hän.(Freidank). c) Der Sinn des gold. Vlieses in GrillparzersNrgonauten. d) Die Keime literarischer Entwicklung im 17. Jahrhundert in Deutschland.(Klassen⸗Xufsätze) 7. Die Darstellung der Kerngedanken einiger Oden Klopstods.(Klassen AXufsatz.) 8. a) Welchen Umständen fällt der Gmüsehändler Crainquebille in der nach ihm benannten Erzählung v. AX. France zum Opfer? b) Gericht und Gerichtspersonen in der Erzählung Crainquebille v. X. France. c) Die Polizei in der Erz. Cr. v. A. Fr. ch Züge gutmütiger lronie des Schriftstellers in der Erz.Cr. v. A. Fr.

Ulb

1) Die dritte Szene des zweiten Aufzuges von Shakespeares Coriolan. 2) Zu welchen dramatischen Verwicklungen benutzt Lessing den Verlobungsring Tellheims? 3) Warum mißlang den Römern die dauernde und völlige Unterwerfung