8—
UIa.
1. a) Wer ist der Held in Shakespeares„Julius Cäsar“? b) Narrheit und allmähliche Gesundung des Herrn Tiburius(nach Stifters„Waldsteig“). 2. a) Anzeichen des nahenden Sturmes in„Wallensteins Lager“. b) Schwinds Bild„Die Hochzeitsreise“, 3. a) Warum zögert Wallenstein so lange mit seinem Abfall vom Kaiser? b) Hans Thomas Bild„Religionsunterricht“, c)„Zu spät“, der tragische Grundton in„Wallensteins Tod“, d) Hagen und Butler. 4. Wie gründet sich Europas Kultur auf die Natur dieses Landes? 5, a) Walthers Ver- hältnis zu Reich und Kirche. b) Das Recht des Einzelnen und das Recht der Allgemeinheit nach Kleists„Michael Kohlhaas“. 6. a)„Der Mondscheingeiger“ von Hans Thoma. b) C. F. Meyers„Amulett“, eine Predigt für reli- giöse Duldung. c) Wallenstein bei Schiller und C. F. Meyer. 7. a)„Auf einer grünumwachsnen Burg versteckt, Hast du die Bibel und das Deutsch entdeckt“.(C. F. Meyer). b) Selbstgewähltes Thema. 8. Freigewähltes Thema. (Nr. 1, 3, 5 und 7 sind Hausaufsätze).
UIb.
1. a) Antigone und Ismene, b) Antigone und Kreon als Träger entgegengesetzter sittlicher Anschauungen, 2. Regenwetter. 3. Walthers Stellung in den politischen Kämpfen seiner Zeit. 4. Hadlaubs Werben um Fides, 5. Der sumer wurde unmaere, ob er z'allen ziten waere. 6. a) Tellheim und Werner, b) Die Bedeutung der Riccautszene. 7. Bericht über ein ſselbst zu wählendes) literarisches Werk. 8. Die Liebeserlebnisse Salomon Landolts(nach Kellers„Landvogt von Greifensee“).(Nr. 3, 4, 5 und 7 sind Hausaufsätze).
OIb.
1. a) Mit welchem Recht stellt Goethe der Darstellung seiner Jugend das Wort voran: 6 1⁴m, Ʒπαςρε*ς Aννιοουσσι άιoεοεε? bd) Johann Kaspar Goethe nach der Darstellung in den ersten sechs Büchern von„Dichtung und Wahrheit“. 2. a) Goethes Gedichte„Prometheus“ und„Ganymed“. b) Die Nebenhandlungen in Goethes„Werther“. 3. Selbstgewählte Themen, 4. Die Unterredung zwischen Egmont und Oranien(Goethe, Egmont II, 1). 5. Iphigeniens Glaube an die Götter, 6. a) Der Barock als Ausdruck der politischen und kirch- lichen Strömungen seiner Zeit. b) Der Charakter der Leonore Sanvitale und ihre Rolle in Goethes Tasso. 7. Das Vergängliche und das Bleibende an Bismarcks Werk.(Nr. 3 und 6 sind Hausaufsätze; Nr. 7 ist Prüfungsaufsatz)].
OIb.
1. a) Lessings Lehre vom fruchtbaren Augenblick und die Gruppe des Menelaos und Patroklos in Florenz. b) Die Grabstele der Hegeso. 2. Die Kunst psychologischer Steigerung in Antonius' Leichenrede bei Shakespeare. 3. a) Griechen und Barbaren in Crillparzers„Goldenem Vlies“. b) Das staatliche Motiv in Hebbels„Gyges und sein Ring“. c) Welches Drama verdient mit mehr Recht den Namen Trilogie: Schillers„Wallenstein“ oder„Grill- parzers„Goldenes Vlies“? 4. a) Die Stufenleiter der sitftlich guten Tat in Lessings„Nathan“, b) Darf Lessings „Nathan“ den geschichtlichen Dramen beigezählt werden? Welche Unebenheiten in Szenengestaltung und Auf- bau des„Nathan“ lassen sich durch Lessings Absicht erklären:„auf seiner alten Kanzel, dem Theater, zu pre- digen“? 5. a) Iphigeniens Stellung zwischen Handlung und Gegenhandlung in den zwei letzten Aufzügen von Lessings Drama, b) Der dreifache Anagnorismos in Goethes„Iphigenie“, c) Wird Orest in Goethes„Iphigenie“ durch das Eingreifen der Götter oder durch seiner Schwester reine Menschlichkeit entsühnt? d) Wer traf näher der Wahrheit: Wieland, der Goethes„Iphigenie“ als„ein bis zur Täuschung altgriechisches Stück“ erklärte, oder Schiller, der es„erstaunlich modern und ungriechisch“ fand?“ 6, a) Das Friderikenerlebnis in Goethes Dichtung. b) Nachtstimmungen in Goethes Lyrik, c) Freigewähltes Thema. 7. Welche Gestalten der deutschen Dichtung haben uns die Wahrheit von Valthers Spruch bestätigt:„Wer sleht den lewen? Wer sleht den risen? Wer über- windet jenen und disen? Daz tuot jener, der sich selber twinget“?(Nr. 2, 3 und 6 sind Hausaufsätze, Nr. 7 ist Prüfungsaufsatz).
Größere Arbeiten der Abiturienten.
Der„Arme Heinrich“ Herrn Hartmanns von Aue und die Erneuerung durch Gerhart Hauptmann. Armi- nius in der deutschen Literatur seit Hutten. Französische und deutsche Kunst am Metzer Dom. Das Seelische in der Kunst des Veit Stoss. Die Grundzüge des gregorianischen Kirchengesanges. Die Entwicklung der sinfo- nischen Form seit Beethoven. Die Cro-Magnon-Rasse, Troja, die Anschauung Homers und das wissenschaftliche


