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VI. Stiftungen und Unterstützungen von Schülern.
I. Witwen- und Waisenkasse. Im abgelaufenen Jahre flossen der Kasse zu: an Einschreibegeldern Mk. 290.—, an
Abgangsgeschenken Mk. 3.—, an anderen Zuwendungen Mk. 50.—, insgesamt Mk. 340.—. Den freundlichen Gebern sprechen wir auch an dieser Stelle den herzlichsten Dank aus.
2. Unterstützungen von Schülern.
Die Zahl der aus Stiftungen oder durch städtische Freigebigkeit während des Schuljahres 1910/11 unterstützten Schüler ergiebt sich aus folgender Übersicht:
Zahl der uunter- stützten Schüler .2 le,„ ſ— zoſ“ 1. Städtische Freischüler...... 13 Kuratorium. (gavron 5 V halhe freist.) 2. Beersches Stipendium..... 5 Königliches Konsistorium. 3. Johannisgelder von dem von Cron- stettschen Stift... 5 Lehrerkollegium. 4. Königswartersche Stiftung....— UEigene Administration. 5. Pflegamt des Waisenhauses.. 2„„
3. Schülerunterstützungskasse.
Für die Schülerunterstützungskasse, aus der auch die Kosten des Schüler- orchesters bestritten werden, habe ich von verschiedenen Seiten Gaben empfangen. U. a. spendeten Ostern 1910 die Herren Ingenieur Askenasy, Professor Dr. Bethge, Hermann Dick, Stadtrat Hin, Sanitätsrat Dr. Laquer, Bankdirektor Maier, Mäadchen- schullehrer Rodemer, Gustav Wallau bei Gelegenheit der Reifeprüfung ihrer Söhne Beiträge. Die Oberprima überreichte bei einem bestimmten Anlaſs eine Summe, ebenso bei seinem Ausscheiden aus der Anstalt der Obertertianer v. Zedtwitz. Für alle Gaben herzlichen Dank.


