20 Es bestanden 11 getrennt zu unterrichtende Klassen, von denen die Ii und die I., die II a und IIb und die II, a und II, b zu einer Turnabteilung vereinigt waren; zur kleinsten von diesen Abteilungen gehörten 28, zur gröſsten 45 Schüler.
Für den Turnunterricht waren wöchentlich insgesamt im Sommer wie im Winter 24 Stunden angesetzt. Ihn erteilten die Herren: Ankel, Oberlehrer, in II, IIIu; Kasper, wissenschaftl. Hilfslehrer, in III?, IV; Reil, ordentl. Lehrer, in Ii, Ia, II1, V, VI.
Für das Turnen im Freien wurde im Sommer der Turnplatz der Anstalt, für das Turnen im geschlossenen Raum die am Turnplatz gelegene Turnhalle benutzt, die zur Anstalt gehört und uneingeschränkt von ihr benutzt werden kann.
Für die Turnspiele war während des Sommers der Donnerstag Nachmittag, soweit es anging, freigehalten; sie wurden von 5 bis 7 Uhr auf dem von der Stadt gemieteten Spielplatz(dem sogenannten Altaracker) unter der Oberaufsicht des Herrn Turninspektors Weidenbusch betrieben. Die Leitung im einzelnen hatten die Herren Oberlehrer Michelis, Steiger und Reil übernommen.
Zur Teilnahme an den Turnspielen waren von der Gesamtzahl der Schüler(346) angemeldet 220(66.5%); von den angemeldeten haben 201(8710%) gespielt, durchschnitt- lich anwesend auf dem Spielplatz waren 133(662% der Spieler).
Die Spiele, die hauptsächlich betrieben wurden, waren: Fufsball, Faustball und Schlagball, sowie verschiedene Lauf- und Fangspiele.
In dankenswerter Weise erboten sich wiederum zwei der ersten hiesigen Ruder- gesellschaften, die Germania und der Ruderverein, Schülerabteilungen zur Pflege kunstgerechten Ruderns unter Leitung bewährter Männer zu bilden. An der Schüler- abteilung der Germania beteiligte sich 1 Schüler, an der des Rudervereins 12 Schüler der oberen Klassen.
189 Schüler sind Freischwimmer= 56, 3% von der Gesamtzahl der Schüler; 20 erlernten das Schwimmen im Berichtsjahre.
P) Gesang.
VI. Die Elemente der Rhythmik, Dynamik und Melodik. Ein- und zweistimmige Volkslieder nach dem Chorbuch von F. W. Sering. 2 St. Caster.
V. Behandlung der wichtigsten Tonarten. Ein- und zweistimmige Lieder und Chorâle aus dem Chorbuch von Sering. 2 St. Caster.
III, u. IV. Geistliche und weltliche Lieder für gemischten Chor nach dem Chorbuch von F. W. Sering. 2 St., davon eine kombiniert mit den Tenören und Bässen aus J u. II. Reil von Neujahr ab: Sprengel.
I u. II. Geistliche und weltliche Lieder für gemischten Chor nach dem Chorbuch von F. W. Sering. 2 St., davon eine kombiniert mit Sopran und Alt aus III, u. IV. Reil von Neujahr ab: Sprengel. 4


