Toten nicht von Ludwig Auerbach(Alfred Deppe OIb). 5. Chorgesang: Christus, der ist mein Leben(2). 6. Ansprache des Direktors.(Während der Ansprache: Aufhängen von Kränzen an den Ehrentafeln durch den Sextaner Hermann Bouveret und den Oberprimaner Gerhard Weisner und gemeinsamer Gesang: Ich hatt' einen Kameraden.) 7. Gemeinsamer Gesang des Deutsch-
landliedes(1). 5., 6. März: Mündliche Reifeprüfung der Oberprimaner unter dem Vorsitz des Direktors. 7. März: Arztliche Belehrung der Abiturienten durch den Schularzt Herrn Dr. Lehmann.
19. März: Aufnahmeprüfung der für die Sexta angemeldeten Schüler.(Prüfungsausschuß: Die Herren Studienassessor Dr. Gö1z, Lehrer Herche von der Annaschule und der Direktor.)
29. März: Tageswanderung der 107 Turner und Musiker zur Belohnung für ihre Mitwirkung am 6. und 9. Februar.(Führer: Die Herren Studienrat Diefenhard, Studienrat Dr. Kahle, Ober- schullehrer Weimar, Oberschullehrer Becker.)
30. März: Schlußfeier.
1. Gemeinsamer Gesang: Bis hierher hat mich Gott gebracht. 2. Chor mit Orchester- begleitung: Grüß’ Dich Gott, Du deutsche Erde von W. Weimar. 3. Gedichtvorträge: a) An Deutschland von A. Gryphius(Kurt Eichin UIIIa), b) Traum der Zukunft von J. Moos(Karl Dittmer OIla]. 4. Klaviervortrag: Präludium(cis-moll) von S. Rachmaninoff(Abiturient Georg Ludwig). 5. Schülerorchester: Symphonie Nr. 11(Allegretto-Menuett) von J. Haydn. 6. Ge- dichtvorträge: a) Einmal wird alles vergessen sein von P. Keller(Wilhelm Heun UlIb), b) Deutsche Jugend, unser Hoffen von E. Scherenberg(Wolfgang Thauer OIIb). 7. Cellovor- trag: Concertino(2. Satz) von J. Klengel(Abiturient Hugo Knitter). 8. Abschiedsworte des Abiturienten Otto Koch. 9, Schülerorchester: Symphonie Nr. 11(Finale) von J. Haydn. 10. Ansprache des Direktors und Entlassung der abgehenden Schüler, 11. Chor: Nun, zu guter Letzt(Comitat) von F. Mendelssohn-Bartholdy, 12. Gemeinsamer Gesang: Grofer Gott, wir loben dich.
31. März: Beginn der Ferien.
VII. AUS DEN VERFGUNGEN DER BEHORDEN.
1. Städtische Behörden.
29. Mai 1926: Der Magistrat hat mit der Gothaer Allgemeinen Versicherungsbank eine Schüler- unfallversicherung abgeschlossen, durch die sämtliche Schüler gegen alle Unfälle, die ihnen in der Zeit vom Verlassen der Wohnung zwecks Schulbesuches bis zur Rückkehr nach Hause zustoßen, versichert sind. Die Prämie beträgt für den Schüler jährlich 0,35 RM.
24. September 1926: Die Stadt lehnt es grundsätzlich ab, eine Haftpflicht für Fahrraddieb- stähle anzuerkennen, Die Abstellung von Fahrrädern in der Schule geschieht auf eigene Gefahr.
1. Mai 1927: Die Kanzleisekretärin Fräulein Griesel wird an die Adlerflychtschule versetzt. An ihre Stelle tritt die Kanzleisekretärin Fräulein Beeck.
20. März 1928: Anläßlich des 400. Todestages Albrecht Dürers werden der Anstalt 13 „Dürer-Mappen“ überwiesen, Sie wurden würdigen Schülern der UI, OII und UII überreicht.
2. Staatliche Behörden.
Ministerial-Erlaß vom 29. August 1925: Das Tragen von Abzeichen jeder Art in der Schule und bei Schulveranstaltungen ist verboten.
Ministerial-Erlaß vom 7. April 1927 und Verfügung des Provinzial-Schulkollegiums vom 25. Juni 1927: Für das technische Studium ist durchweg eine praktische Ausbildung vorge— schrieben.— Das Studium der Mathematik, der Physik(auch im Hinblick auf die Studien- ratslaufbahn) und der Wirtschaftswissenschaften kann auch an einer Technischen Hochschule betrieben werden; für diese Fächer ist eine vorherige praktische Arbeitsausbildung nicht erforderlich..
Ministerial-Erlaß vom 6. September 1927: Es wird auf die Möglichkeit hingewiesen, hervorragend begabte Abiturienten mit vorzüglichen Leistungen der„Studienstiftung des Deut-
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