Jahrgang 
1927
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P.:+ 1,5, 0, P.;: 3,5, 2,5, r= 3,3 cm. 1, geht durch 0,11,:y= x 3. 3) In die Ellipse 3+ 5= 1 ist ein gleichschenkliges Dreieck gezeichnet, dessen Spitze in dem linken Endpunkt der großen Achse liegt. Wie groß ist die Höhe des Dreiecks, wenn bei

der Umdrehung um die große Achse ein Kegel von möglichst großem Volumen entsteht? e) Physik: Aus welchen Versuchen können wir schließen, daß das Licht auf Schwingungen und zwar auf Transversalschwingungen beruht?

f) Chemie: Die Bedeutung der Calciumverbindungen für den Haushalt der Natur und für die Industrie.

g) Biologie: Die Zusammensetzung und die Funktion des Blutes.

h) Übersetzung aus dem Lateinischen.

S. Künstlerischer und technischer Unterricht.

a) Musik.

Die Klassen Sexta und Quinta hatten wöchentlich je 2 Stunden Singen, alle anderen Klassen je 1 Stunde Musik. Außerdem entfiel je 1 Stunde auf den Chor und auf instrumentale Musik (Schülerorchester) für die Klassen Quarta bis Oberprima, Geübt wurden: in Sexta und Quinta das Absingen ein- und zweistimmiger Lieder, letztere in homophonem und polyphonem Satze, im Chor unisono und vierstimmige Chöre a capella, sowie mit Klavier- und Orchester- begleitung. Ferner: Musikdiktate und Erfindungsübungen, Formenlehre und Musikgeschichte. Behandelte Opern:Der Freischütz,Die Zauberflöte,Der Fliegende Holländer,Orpheus und Eurydike, Besprechung der Instrumentalmusik. Im Schülerorchester: Stücke von Weber, Mozart, Beethoven(Weihe des Hauses,Die Ruinen von Athen), Haydn, Schubert, Meyer- beer, Chopin. Weimar.

b) Zeichnen.

Den neuen Richtlinien entsprechend trat das phantasiemäßige Zeichnen mehr als seither in den Vordergrund. Sexta: Phantasiemäßige Darstellung von Eindrücken und Erlebnissen aus der Umgebung und Gedankenwelt der Schüler(Zeichnen, Malen, Ausschneiden und Kleben von Buntpapier). Anleitung zum Gebrauch von Lineal, Meßstreifen und Zirkel. Quinta: Xhnliche Aufgaben wie in Sexta. Bevorzugte Anwendung der Wasserfarbe. Zeichnerische Wieder- gabe von Werkzeugen und Geräten. Schwarzweiße und farbige Flächenaufteilung in einfachster Form. Quarta: Gedächtnismäßige Wiedergabe von Natur- und Kunstformen.(Bäume, Türme, Brücken, menschliche Figuren als Silhouetten.) Schwarzweiße und farbige Flächenaufteilung. Untertertia: Einführung in die Perspektive.(Gefäße, Geräte, Raumteile der Schule nach der Natur und aus dem Gedächtnis). Beobachtung und Wiedergabe von Licht und Schatten. Dekorative Schrift: Antiqua. Projektivisches Darstellen von einfachen Gegenständen. Ober- tertia und Untersekunda: Darstellung von Innenräumen und Gebäuden, Malen von Stilleben(Blumen und Früchten) nach der Natur. Band- und Flächenmuster in harmonischen Farben(Pinselzeichnen). Dekorative Schrift. Aufgaben aus der Projektionslehre. Ober- sekunda bis Oberprima: Architektur, Straßenbilder, Landschaft, Tier und Mensch nach der Natur und aus dem Gedächtnis. Freies Gestalten von selbstgewählten Aufgaben(Bildauf- gaben, Plakate). Kunstschrift. Gedächtnismäßige Wiedergabe von Bildern. Malerische Perspek- tive, Schattenkonstruktion. Seibel. Gönner. Becker,