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IV. Phantasiezeichnen, Erinnerungsbilder, Raumaufteilungen. Einfache Werkzeuge und Naturformen.
U III und O III. Finführung in das Körperzeichnen. Farbenzeichnen aus der Vor- stellung. Phantasiezeichnen. Raumfüllungen. Blockschrift.
U II. Perspektivische Darstellungen von Innenräumen und Architekturen, Flächen- aufteilung. Zeichnen und Malen nach Früchten und Blumen. Blockschrift, Bildbetrachtung, Projektionen.
O II. Erweiterung des Stoffes von U II. Naturformen(Architektur, Landschaft), Tier und Mensch. Kopfzeichnen. Figürliche Darstellung aus der Frinnerung. Schrift.
Ul und OI. Frweitertes Naturstudium. Tier und Mensch nach dem Leben. Architekturen. Bilddarstellung aus der Frinnerung, auch aus der Physik und Chemie. Bild- betrachtung. Zentralperspektive. Seibel. Becker.
X. Leibesübungen.
Der Turnunterricht lag in der Hauptsache in den Händen der Herren Oberschullehrer Becker, Studienrat Diefenhard und Studienrat Dr. Kahle. Außer den pflicht- mäßigen 2 Turnstunden fanden für jede Klasse wöchentlich 2 Spielstunden statt, die im Sommer auf dem Spielplatz im Ostpark abgehalten, im Winter durch Hallenturnen oder auch durch Fislauf und Rodeln ersetzt wurden. Im Freien wurde in erster Linie Leicht- athletik getrieben(Diskuswerfen, 100 Meterlauf), Schlagball und Handball wurden gespielt und neuzeitliche Freiübungen gepflegt. Die Schule beteiligte sich wieder an den Sportwett- kämpfen der Frankfurter höheren Schulen, wobei je ein Schüler der Ober- und Mittelstufe eine Ehrenurkunde der Reichsiugendwettkämpfe errang. Turnerische Wettkämpfe fanden nicht statt.— Bei der Einweihung des Frankfurter Stadions beteiligte sich die Schule dureh eine Fahnenabordnung von 3 Schülern..
Im Sommer bestanden wieder vier freiwillige Badeabteilungen, die in der Scheckerschen Badeanstalt im Main übten. Das Schwimmen wurde auch während der großen Ferien durchgeführt. Der durchschnittliche Besuch betrug bei 158 Schülern 88,6%.
Das Pflichtschwimmen wurde wieder in den beiden OQuarten im Winterhalbiahr statt der Spielstunden durchgeführt unter Leitung der Herren Studienrat Dr. Kahle und Oberschullehrer Becker. Von den Teilnehmern erwarben sich 90% das Frei- schwimmerzeugnis.
Xl. Werkunterricht. a) Papparbeiten(IVa und IV b).
Es wurde das Schneiden, Falten, Falzen und Beziehen von Flächen geübt, mit dem Ziel, das Buchbinden zu erlernen. Notizblätter. Kalender, Schreibunterlagen und Kästchen wurden angefertigt, das Verbinden von Flächen mit und ohne Rücken, Aus- bessern beschädigter Bücher, das Heften und Leimen gelehrt. Von Weihnachten an wur- den Bücher neu eingebunden. L. Stahl. Becker.
b) Physikalischer Werkunterricht(O0I bis U Ih.
Bau und Ausbesserung von physikalischen und Radio-Apparaten. Holzarbeiten.
Löten, Drehen von Holz und Metall. Glage.
Xll. Latein.
Der Anfängerkurs in Obersekunda führte in die Flemente der lateinischen For- men- und Satzlehre ein. Beginn der Caesar-Lektüre.
In Unter- und Oberprima(vereinigt) wurde die Caesar-Lektüre fortgeführt unter ständiger Erweiterung des Wortschatzes und der Kenntnisse der Formen- und Satzlehre.
Bonnet. XIII. Spanisch.
Dem Anfängerunterricht in Obersekunda lag zu Grunde das Lehrbuch von Gräfen- berg. Durchgenommen wurde der erste Teil, in dem die regelmäßige Formenlehre und die Gruppenverben behandelt werden.


