Jahrgang 
1884
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Offentliche Prüfung.

Montag, den 31. März 1884.

8 UhrVorsch. M. 1. Religion. Herr Gräf. 11 Uhr: O. VI. Französisch. Herr Hinkel. 8 ½: M. 3. Lesen,Rechnen Leimbach. 11 ½: M. VI. Geographie. Kreidel.

9: O.3. Lesen Böhm. 2: O. IV. Französisch. Margraf.

9 ½: M. 2. Deutsch. Müller. 2 ½: M. IV. Geschichte Goedecker. 10. O. 2. Lesen.. Rack. 3 0. V. RechnenPfeil.

10 ½: 0.1. Rechnen. Lack. V 3 ½: M. V. Zoologie Leimbach.

Dienstag, den 1. April 1884.

8 Uhr: M. II. Religion. Herr Dr. Gotthold. 9 ½ Uhr: O. II. Geschichte Herr Gottwerth. 8 ½: M. III. Englisch. Wilde. 1⁰: M. E. Naturbeschr. Dr. Brittner. 9: O. III. Französisch Dr. Vetter. 10⁄½: M. V. Gesang MMüller.

Zu dieser Prüfung werden die vorgesetzten Behörden, die Eltern und Angehörigen der Schüler, sowie alle Freunde der Jugendbildung ehrerbietigst und ergebenst eingeladen.

Die Zeichnungen der Schüler sind während der Prüfung im Parterre des Schulgebäudes im Klassenzimmer IX a ausgestellt.

Das neue Schuljahr beginnt Mittwoch den 16. April 1884. An diesem Tage findet Morgens von 7 Uhr ab die Aufnahmeprüfung derjenigen Schüler statt, welche bereits anderweitigen Unterricht gehabt haben. Zu diesem Zwecke haben sich dieselben um 7 Uhr in der Turnhalle einzufinden und die Abgangszeugnisse der zuletzt von ihnen besuchten Lehr-Anstalten nebst Geburts- und Impfscheinen vorzulegen, sofern letzteres nicht bereits geschehen ist. Die für die unterste Vorschulklasse angemeldeten Schüler versammeln sich um 8 Uhr im Lokale dieser Klasse.

Um 11 Uhr findet Beratung der Lehrer-Konferenz über die neu aufzunehmenden am Vormittage geprüften Schüler statt.

Der Unterricht beginnt, in Ubereinstimmung mit anderen hiesigen höheren Lehranstalten Donnerstag den 17. April, Morgens 7 Uhr für sämtliche Real-Klassen von Selecta bis Sexta, um 8 Uhr für die Vorschulklassen.

In allen Fällen wo es sich um Erkundigung oder irgend eine Beschwerde handelt, ersuche ich die geehrten Eltern unserer Schüler, sich in erster Linie an den Klassenlehrer zu wenden und erst, wenn dieses nicht zum Ziele führen sollte, meine Mitwirkung in Anspruch zu nehmen.

Wenn ein Schüler auf mehr als einen Tag Krankheits halber aus der Schule bleiben muſs, so kann ich den geehrten Eltern nur dringend an's Herz legen, im allseitigen Interesse späâtestens am zweiten Tage Nachricht in die Schule gelangen zu lassen.

Frankfurt a. M., im März 1884. Direktor Dr. Schultze.