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scheidenheit, seiner groſsen Herzensgüte, seiner treuen Hingabe an seinen Beruf in Verbindung mit einer seltenen Uneigennützigkeit und Selbstlosigkeit. In seinen letzten Lebensjahren wurde ihm seine amtliche Wirksamkeit zeitweise durch ein chronisches Leiden recht erschwert. Er suchte Heilung in den Bade-Orten Wildbad und Wildungen, jedoch ohne den gewünschten Erfolg. Im Spatherbste 1883 verschimmerte sich sein Leiden in dem Grade, dass er endlich, wenn auch mit groſsem Widerstreben, seine Berufsthätigkeit einstellen musste und wenige Tage darauf, am 9. November durch einen sanften Tod von seinen Leiden erlöst wurde. Am 12. November fand seine Beerdigung auf dem israelitischen Friedhofe statt. Ein zahlreiches Gefolge seiner Freunde und Kollegen von der Klingerschule und anderen Lehranstalten, seiner Schüler und früheren Schüler geleitete ihn zu seiner letzten Ruhestätte, wo der Unterzeichnete in einer Ansprache an die Leidtragenden und Schüler den Gefühlen Ausdruck verlieh, welche ihn und seine Kollegen bei diesem herben Verluste bewegten. Zahlreiche und kostbare Blumenspenden schmückten das Grab und zeigten namentlich auch, wie nahe unseren Schülern der Verlust des geliebten Lehrers ging. Eriede seiner Asche!
Im Übrigen war während des verflossenen Schuljahrs der Gesundheitszustand der Lehrer im Ganzen befriedigend. Nur selten kam eine erhebliche Erkrankung vor. Wegen Krankheit oder sonstiger unabwendlicher Behinderung waren zu vertreten Herr Böhm an 24 Tagen und in 16 Stunden, Herr Pfänder an 14 Tagen, Herr Dr. Weiffenbach an 12, die Herren Goedecker an 7, Müller an 10, Gräf an 5, Heideprim an 4, Bott, Lack, Hallenstein an je 2, Leng an 2 ½, Dr. Gotthold an 4 ½, Dr. Brittner, Hinkel, Margraf, Pfeil, Leimbach an je einem Tage.
Auch der Gesundheitszustand der Schüler war im Ganzen ein befriedigender zu nennen. Die untersten Klassen litten im Sommersemester unter einer leichten Masern-Epidemie, die aber grölstenteils in die Sommerferien fiel. In der Vorschulklasse O. 3 litten auch wahrend des Winters viele Kinder an Mumps u. dgl. Aufserdem traten Kinderkrankheiten fast nur ver-
einzelt auf. Ein Todesfall war bei den vielen Hundert Schülern im verflossenen Schuljahre nicht zu beklagen.
Frequenz der Schule im Schuljahre 1883/84.
Sommer
Witer
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V Realklassen. 3 Vorschulklassen.
8 8 d. N G.e. N.e!Ö.. M. M 0. UN.II.O.N.M..O.I. KT. b.. nen L.I. R.2. N.2. 0.3. M..
13 23 20 24 21 18 49 29
46 43 51 51 46 49 33
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52 49 47
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2 ²5 20 22 18 22 25 38 40 52 40 51 50 51 51] 53 ¹s el 3s 53 22
Unter letzteren befanden sich 658 Evangelische, 84 Katholiken, 17 Israeliten und 8 Deutschkatholische (Freireligiöse).


