9) Zeichnen.
VI. Einführung in die Grundbegriffe des Zeichnens und künstlerischen Schauens. Einfache Gegenstände aus dem Gesichtskreis des Schülers(Schülerin) aus dem Gedächtnis und nach der Natur. Freies Darstellen von Eindrücken aus der Umgebung in kindlicher Auffassung.(Material: Kohle, Farbstift, Wasserfarbe)]
V. Freies Gestalten von Eindrücken und Erlebmssen aus der Gedankenwelt des Schülers in Verbindung mit dem kulturkundlichen Unterricht. IIlustrieren von Märchen. Erinnerungsbilder von der Straße, von Festen, Familienleben u. s. w. Zeichnen und Malen von einfachen Gebrauchsgegenständen in dekorativer Wiedergabe.
IV. Erweiterung der Ubungen im freien Gestalten in Verbindung mit andern Unterrichtsfächern unter Betonung des für jeden Stoff Charakteristischen.
Scenen aus der Bibl. Geschichte: Josephs Träume, David und Goliath. Stärkeres Hinleiten zur Beobachtung der Natur und von Kunstformen Blatt- und Blütenformen in flächiger, besonders farbiger Wiedergabe.
UIII. Einführung in das bewußte räumliche Sehen(Perspektive). Straße, Allee, Eisenbahndamm, Schulhaus und Umgebung. Wiedergabe in Schwarz-Weiss und Farbe. Mensch und Tier in einfacher Darstellung. Naturformen und ihre Anwendung für dekorative Zwecke: Tapeten, Deckenmuster u. s. w. Ubungen in einfacher dekorativer Schrift.
Olll u. UII. Fortsetzung der Ubungen im räumlichen Sehen nach größeren Objekten. Darstellung von Innenräumen: Zeichensaal, Schulhaus u. s. w. Erweitertes Naturstudium mit Apleitung zum selbständigen Aufsuchen geeigneter Motive. Zeichnen und Malen von Blumen, Stilleben und ihre Umwertung für kunstgewerbliche Entwürfe Wandkalender, Plakat, Stickmuster. Darstellung des Menschen in Zeichnung und Farbe Dekorative Schrift(Antiqua), einfacher Buchschmuck, Ex-libris. Besuch von Museen und Kunstausstellungen.
(Ieidel.)
h] Musikunterricht.
VI. Erlernen der Notenschrift; Darstellen der Tonhöhe und Tondauer, Pausen. Takt und Taktarten. Alte und neue Lieder nach dem Gesangbuch von Kageler.
V. Rhythmische UÜbungen; selbständiges Taktschlagen der Kinder. Dur- und Moll-Tonleiter. Dreiklänge. Treffübungen, vom Dreiklang ausgehend. Tempo und dy- namische Zeichen. Singen von Volks- und Kunstliedern.
IV. Intervallenlehre. Treffübungen, verbunden mit rhythmischen Ubungen. Quinten- und Quartenzirkel. Gehörübungen. Richtiges phonetisches Sprechen. Dreiklänge in Dur- und Moll-Tonleiter. Singen von Volks- und Kunstliedern.
Chor: 3-stimmige Lieder.„Zigeunerleben“ von Robert Schumann,„Frühling“ von Bargiol.
Schüler-Orchester. Teilnehmerzahl: 10 Schüler. Gespielt wurden neben kleineren Stücken die Ouverture„Der Kalif von Bagdad“ von Boieldieu, Kindersymphonie
von Romberg.(N— eumann.


