Jahrgang 
1895
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holung und Erweiterung der Sprechübungen im Anschluss an die Hölzelschen Bilder und die Lektüre aus Rossmann und Schmidt. Wöchentlich abwechselnd eine Haus- oder Klassenarbeit. 6 Stunden. Strenger.

Erdkunde. Physische und politische Erdkunde von Europa, insbesondere der um das Mittelmeer gruppierten Länder; Entwerfen von einfachen Kartenskizzen an der Wandtafel. und in Heften. Daniel. 2 St. Zander.

Geschichte. Griechische und römische Geschichte. Andrä, Grundriss. 2 St. Strenger.

Naturbeschreibung. Vergleichende Beschreibung verwandter Arten und Gattungen von Blütenpflanzen. Einheimische Kulturgewächse. Übersicht über das Pflanzensystem. Lebens- erscheinungen der Pflanzen. Vergleichende Beschreibung von Wirbeltieren mit Rücksicht auf die Erkennung des Systems der Wirbeltiere. Schilling, Grundriss. 2 St. Rönnberg.

Mathematik. Geometrie. Lehre von den Geraden, Winkeln, Dreiecken und Parallelogrammen. Einführung in die Inhaltsberechnung. Extemporalien. 2 St. Fink.

Rechnen. Wiederholung der gemeinen Brüche. Die Decimalbrüche. Einfache und zusammengesetzte Regeldetri mit ganzen Zahlen und Brüchen. Einübung des metrischen Masses und Gewichtes. Paul I. 3 St. Portmann.

Schreiben. Deutsche und lateinische Schrift. Zierschriften. Rond und Gotisch. 2 St. Baruch.

Zeichnen. Fortsetzung der früheren Ubungen. Zeichnen des Kreises aus dem Achteck entwickelt, bogenlinige Figuren, unregelmässige und Doppelbogen, Blätter und Blütenkelche, Oval, Rosetten. 2 St. Baruch.

Quinta.

Ordinarius: Oberlehrer Altmann.

Hebräisch. 4. B. M. bis Ende. 5. B. M. Kap. 15. Gebetübersetzen wieder- holt. Grammatik: das regelmässige Zeitwort, die Gutturalia und die im ersten und zweiten Stammbuchstaben unregelmässigen Zeitwörter. 4 St. Altmann.

Mischna. Baba Kama. Abschnitt 1 bis 10 mit einzelnen Bartenora. 2 St. Altmann.

Deutsch. Lektüre: Stücke aus Paldamus für Quinta gelesen, erklärt und einige grammatisch erläutert. UÜbungen im Wiedererzählen. Grammatik: Wiederholung der Formen- lehre, einfacher Satz, das Wichtigste vom zusammengesetzten Satze. Orthographische UÜbungen. Wöchentlich ein Diktat. Kanon von 12 Gedichten. 3 St. Zander.

Französisch. Lektüre: Durchnahme einer Anzahl von Lesestücken aus Rossmann und Schmidt. Im Anschluss hieran Gehör- und Sprechübungen. Freie Wiedergabe des verarbeiteten, Lesestoffes. Als Stoff zu Gesprächen dienten ferner die Anschauungsbilder von Hölzel. Zum Singen geeignete Lieder wurden auswendig gelernt. Grammatik: Wiederholung der regel- mässigen Konjugation, der Hülfsverben avoir und étre, sowie des Zahlworts. Geschlechts- wort; Teilungsartikel. Einiges über das Geschlecht der Substantiva, die Bildung der Mehr- heit, Bildung der weiblichen Form des Adjektivs; regelmässige und unregelmässige Steigerung des Adjektivs; die Fürwörter unter Berücksichtigung der notwendigsten syntaktischen Regeln. Schriflliche Arbeiten: Diktate oder freie Arbeiten in Anschluss an die in der Klasse vorge- nommenen Übungen. 6 St. Zander.