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Geschichte. Erzählungen aus dem Sagenkreise der Griechen und Römer. Kleine Erzählungen als Aufsatz. 1 St. Strenger.
Naturbeschreibung. Ausführliche Morphologie der Wurzel, des Stengels, des Blattes und der Blüte. Beschreibung und Vergleichung einheimischer Pflanzen. Beschreibung und Vergleichung je zweier Arten einer Familie aus der Klasse der Wirbeltiere, Knochenbau der Wirbeltiere. Schilling, Grundriss. 2 St. Rönnberg.
Rechnen. Die gemeinen Brüche, mündliche und schriftliche Aufgaben aus der Regeldetri. Becker und Paul II S. I bis S. 60. 4 St. Kaufmann.
Schreiben. Deutsche und lateinische Schrift. Rond-Alphabet. 2 St. Baruch.
Zeichnen. Vierecke, Zerlegung in Dreiecke, Kombination des Sechs- und Achtecks, Bandverschlingungen. Elemente des geometrischen Zeichnens. Übungen in verjüngtem und vergrössertem Massstabe. 2 St. Baruch.
Sexta. Ordinarius: Altmann.
Hebräisch. 2. B. M. Kap. 1— 35 gelesen und übersetzt. Gebetübersetzen wiederholt und fortgesetzt mQ, O„Ʒνπν σ& E n yd. Grammatik: das regelmässige Zeitwort,*, vd und y 7 St. Altmann.
Biblische Geschichte. Vom babylonischen Exil bis zum Ende des 18. Jahr- hunderts. Stern, biblische Geschichte. 1 St. Altmann.
Deutsch. Ausgewählte Stücke aus Paldamus für Sexta gelesen, erklärt und gram- matisch analysiert. Memorierübungen. Grammatik: Repetition des Vorhergehenden. Adver- bien, Konjugationen. Der einfache Satz. Orthographische UÜbungen. 4 St. Zander.
Französisch. a. Mündliche Ubungen: Grundlage des Unterrichts: Gehör- und Sprechübungen. Erlernung kleinerer Gedichte, die zum Teil auch gesungen wurden; Verar- beitung von Lesestücken durch Fragestellung. Weitere Sprechübungen im Anschluss an die Umgebung und das tägliche Leben der Schüler in Schule und Haus, unter gleichzeitiger Be- nutzung der Hölzel'schen Anschauungsbilder; die regelmässigen Konjugationen, sowie avoir und être wurden bei der Durcharbeitung des Lesestoffs eingeübt. Das Notwendigste aus der Formenlehre des Substantivs, des Adjektivs, der Zahlwörter wurde auf induktivem Wege aus der Lektüre gewonnen und durch selbständige Übungen befestigt. b. Schriftliche UÜbungen: Vom zweiten Vierteljahr an: wöchentlich eine Arbeit. Diktate, Niederschriften aus dem Gedächtnis, Rechenaufgaben, Beantwortung von französisch gestellten Fragen, Be- schreibung der Anschauungsbilder. 6 St. Zander.
Geographie. Geographische Vorbegriffe, Frankfurt und nächste Umgebung. Deutsch- land im Umrisse. 1 St. Dr. Fink.
Geschichte. Lebensbilder aus der vaterländischen Geschichte, von der Gegen- wart ausgehend. Einige der wichtigsten Daten eingeprägt. 1 St. Zander.
Naturgeschichte. Im Sommer: Botanik. Die wichtigsten Formen der Pflanzen- organe. Beschreibung einzelner Pflanzen. Im Winter: Zoologie. Beschreibung wichtiger Säugetiere und Vögel. Schilling, Grundriss. 2 St. Dr. Fink.


