Jahrgang 
1875
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mit dem Prädikat gut:

1. Wilhelm Seipel aus Frankfurt a. M., 14 J. 11 M. alt, will Kaufmann werden;

2. Louis Rupp aus Frankfurt a. M., 17 J. 6 M. alt, will ſich dem Baufach widmen; mit dem Prädikat genügend: . Louis Bühler aus Frankfurt a. M., 15 J. 5 M. alt, will Kaufmann werden; . Moritz Frölich aus Frankfurt a. M., 17 J. 5 M. alt, will Kaufmann werden; .Karl Gerlach aus Frankfurt a. M., 16 J. 7 M. alt, will Kaufmann werden; . Emil Gollhard aus Frankfurt a. M., 16 J. 6 M. alt, will Kaufmann werden; .Karl Happel aus Frankfurt a. M., 17 J. 4 M. alt, will Kaufmann werden; Wilhelm Hölterhoff aus Frankfurt a. M., 15 J. 11 M. alt, will Kaufm. werden; . Emil Jahn aus Frankfurt a. M., 17 J. 10 M. alt, will Kaufmann werden; . Robert Jörg aus Frankfurt a. M., 15 J. 4 M. alt, will Kaufmann werden; Heinrich Ref aus Frankfurt a. M., 16 J. 6 M. alt, will Kaufmann werden; Georg Sachs aus Frankfurt a. M., 14 J. 9 M. alt, will Kaufmann werden; . Franz Seipel aus Frankfurt a. M., 15 J. 8 M. alt, will ſich dem Baufach widmen; . Franz Weigelt aus Frankfurt a. M., 16 J. 3 M. alt, will Kaufmann werden; .Emil Wenzel aus Frankfurt a. M., 16 J. 8 M. alt, will Kaufmann werden.

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Zu dem diesjährigen Abgangsexamen haben ſich von den beiden Coetus der erſten Klaſſe im Ganzen 35 Schüler gemeldet, welche die ſchriftlichen Prüfungsarbeiten am 30. Januar, 1., 2. und 3. Februar d. J. angefertigt haben.

An der höheren Bürgerſchule ſind in dem verfloſſenen Jahre folgende Lehrer angeſtellt worden: für die Knabenſchule Herr Mankel, beſonders für den Unterricht in der deutſchen und der fran⸗ zöſiſchen Sprache; für die Mädchenſchule die bis zu ihrer Anſtellung als Hilfslehrer bei uns beſchäftigten Herren Fertig und Auguſt Müller, und die an die Schule berufenen Herren Rudolf Müller und Steitz.

Wilhelm Mankel, geboren den 16. Auguſt 1836 bei Hanau, evangeliſcher Confeſſion, erhielt ſeine Schulbildung in mehreren höheren Lehranſtalten. Er ſtudierte während des Jahres 1863 im Collége de France und in der Sorbonne zu Paris romaniſche Philologie und Geſchichte. Von Oſtern 1864 bis dahin 1866 widmete er ſich auf der Univerſität Marburg dem Studium der deutſch⸗ romaniſchen Philologie, der Geſchichte und Philoſophie. Er war Mitglied des hiſtoriſchen Seminars und nahm an den praktiſchen Uebungen Theil, die Prof. Lemcke im Altfranzöſiſchen, Provenzaliſchen und Engliſchen und Prof. Juſti in den altgermaniſchen Dialekten veranſtalteten. Im April 1866 beſtand er mit Auszeichnung das damals in Kurheſſen vorgeſchriebene Examen in den hiſtoriſch⸗ philologiſchen Fächern und wurde bald darauf als ordentlicher Lehrer an der Realſchule zu Hanau beſtellt, als welcher er im Deutſchen, Franzöſiſchen, Lateiniſchen und in der Geſchichte unterrichtete. Im Herbſte 1873 wurde er als Lehrer an die höhere Bürgerſchule dahier berufen und trat am 10. April 1874 ſein neues Amt an.