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3. Statistisches.
a) Sommerhalbjahr.
Ostern 1909 wurden 565 Kurse belegt von.... 432 Teilnehmern Im Laufe des Halbjahres traten aus oder wurden
wegen säumigen Schulbesuches gestrichen.. 81 Teilnehmer Danach verblieben am Schlusse des Halbjahres.. 351 Teilnehmer
p) Winterhalbjahr.
Im Herbst 1909 wurden 619 Kurse belegt von.. 475 Teilnehmern Im Laufe des Halbjahres traten aus oder wurden
wegen säumigen Schulbesuches gestrichen.. 86 Teilnehmer Danach verblieben am Schlusse des Halbjahres.. 389 Teilnehmer
Besuchsausweis der Handelsfachschule nebst ihrer Sonderkurse.
Klassen Schüler bezw. bezw. Kurse Teilnehmer 2,,. 7.
1. ſinjarriger IS....ä... 1 10
2. Dreijahriger Kurs(Handelsfachschule))l.... 19 517
3. Drogistenabteilung C 3 65
4. Franz. Vorbereitungskurse für Bürgerschüler........ 8 159
5. Fachwissenschaftliche Abendkurse.......... 3⸗ 475
65 1226
SHRONII.
Veränderungen im Lehrerkollegium, Gesundheitsverhältnisse, Beurlaubungen.
Die Leitung der Anstalt lag während des Sommerhalbjahres wie in dem ver- flossenen Schuljahre seit dem Tode des Herrn Direktors Ludwig Voigt in den Händen des Herrn Professor Dr. Gräfenberg, dem auch an dieser Stelle herzlichen Dank für die unter schwierigen Umständen übernommene Aufgabe gebührt.
Zum Direktor der Handelslehranstalt wurde von dem Magistrat der Oberlehrer an der städt. Oberrealschule in Breslau, Professor Dr. Wilhelm Langenbeck, gewählt, der nach erfolgter Königlicher Bestätigung am I1. Oktober im evangelischen Vereinshause in Gegenwart des Lehrerkollegiums sowie der Schüler und Schülerinnen der Handelslehr- anstalt im Namen des Magistrats durch Herrn Stadtrat Dr. Ziehen, der dabei auch das Königliche Provinzial-Schulkollegium vertrat, feierlich eingeführt und für sein neues Amt verpflichtet wurde.
Wilh. Langenbeck, geb. am 1. Febr. 1863 in Göttingen, evangl. Juth. Konfession, besuchte 1871— 82 das dortige Kgl. Gymnasium, studierte 1882 bis 1887 in Göttingen und München Geschichte, Deutsch und Geographie; wurde 1886 in Göttingen auf Grund seiner Dissertation über„Geschichte der Reformation des Stiftes Halberstadt“ zum Doktor der Philosophie promoviert und bestand Mai 1887 in Göttingen das Examen pro facultate docendi. Nachdem er seiner militärischen Dienstpflicht ge- nügt hatte, absolvierte er sein pädagogisches Probejahr 1888/80 in Göttingen, war 1890— 1805


