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regelmässigen Schulbetriebes liegende Veranstaltungen getroffen. Vorgesehen wurden wieder für den Sommer Turnspiele, für den Winter Turnabende, Vortragsabende und ein Unterhaltungsabend.
a) Die Turnspiele fanden bei günstigem Wetter auf der„Hundswiese“ an Sonn- tagen, vormittags zwischen 7 ½— 9½ Uhr, statt. Die Einübung der Ball- und Laufspiele so- wie die Aufrechterhaltung der Ordnung lag älteren, spielkundigen Schülern ob; auf diese Weise blieb der Charakter der Freiwilligkeit gewahrt. Die Aufsicht führte Herr Lehr. Der Besuch der Turnspiele war auch in diesem Sommer nicht sonderlich stark, weil gerade die körperlich gewandten, den Leibesübungen geneigten jungen Leute schon andern Turnvereinen angehören, die durch Wett und Kampfspiele an den Sonntagen in Anspruch genommen sind. Erfreulich ist aber, dass die Teilnehmerzahl— etwa 20— sich bis zum Schlusse gleichblieb und die Schüler lebhaften Eifer an den Tag legten. Mit dieser gut eingeübten Mannschaft glauben wir auf stärkere Beteiligung im nächsten jahre rechnen zu können, umsomehr jetzt die Schule den Lehrlingen das bietet, was sie sonst nur in Vereinen finden konnten.
Auch in anderer Weise suchte unsere Fachschule Sport und Spiel zu pflegen. Der „Erste Frankfurter Schwimmklub“ lud unsere Lehrlinge ein, im Rahmen seines Schwimm- festes am 14. September ein Wettschwimmen im grossen Bassin der„Marineschauspiele“ zu veranstalten. Daran beteiligten sich 45 Schüler, um die von dem genannten Verein gestifteten Diplome für die Sieger zu erringen. Als Sieger gingen hervor: B. Fischer, A. Jungels, II. Kaiser, H. Lehrnickel, K. Neumann, F. Daus, K. Grie.- singer, E. Wettlaufer, E. Möller. Die städtischen Schulbehörden hatten Preise für die ersten beiden Sieger, B. Fischer Kl. le und A. Jungels Kl. IIIg, gestiftet. Dem Verein sagen wir auch an dieser Stelle nochmals unsern besten Dank.
b) Für das Winterhalbjahr haben wir Turnabende eingerichtet, die in der Turn- halle der Städtischen Handelslehranstalt abends von 8—9 Uhr abgehalten werden. Zu- nächst wurde an 2 Abenden der Woche geübt, da aber der Besuch in der Zeit vor und nach Weihnachten wegen der dringenden Arbeiten im Geschäft nachliess, fand eine Zu- sammenlegung auf eine Stunde statt. Die Leitung lag in den Händen des Herrn Lehr.
c) In den Räumen der Anstalt, im Physiksaal(mit 90 Sitzplätzen) und in der
Turnhalle(130 Sitzplätzen) wurden im Laufe des Winterhalbjahres Vorträge mit Licht- bildern gehalten. In anschaulicher, fesselnder Weise sprachen
Herr Professor Lebkuchen über„Elektrische Schwingungen“, Herr Pfarrer Dr. Schwarzlose über„Rumänien“.
Den Herren sei auch an dieser Stelle nochmals der herzlichste Dank für ihre Liebens- würdigkeit ausgesprochen.
d) Mit grosser Befriedigung können wir auf unsern Unterhaltungsabend zurück- blicken, den das Lehrerkollegium der Handelsfachschule am 20. Pebruar im grossen Saale des„Kaufmännischen Vereinshauses“, Eschenheimer Anlage 40/41, veranstaltet hat. Etwa 1200 Personen— Eltern, Lehrherren und Freunde des kaufm. Unterrichtswesens — waren unserer Einladung gefolgt. Zu Beginn hielt Herr Professor Dr. Deckert von der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften über„Cuba“ einen fesselnden Vor- trag mit Lichtbildern, der bei der gespannt lauschenden Hörerschaft lebhaften Beifall fand. Für den verhinderten Direktor der Handelslehranstalt sprach der stellv. Leiter der Handelsfachschule, Oberlehrer Schneider, dem Vortragenden im Namen der An- wesenden, insonderheit im Namen des Kollegiums der Fachschule, herzlichsten Dank aus, der an dieser Stelle gebührend wiederholt wird. Danken wollen wir ferner dem Chor der Mädchenhandelsschule und seinem Leiter, Herrn Fratzer, und zuletzt nicht we— niger herzlich den Mitwirkenden, die für ihre musikalischen und deklamatorischen Vor- träge aufrichtige Anerkennung fanden. Unser Wunsch ist es, dass auch dieser Abend wieder dazu beigetragen habe, ein Band zwischen Schule, Elternhaus und Geschäft zu


