Jahrgang 
1907
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Englisch. Wie im Französischen. Zu Grunde lagen Krüger und Trettin, Englische IHlandelskorrespondenz, und Kron, Englische Sprechübungen. Koceppen.

Kaufmännisches Rechnen. 3 St. Rechnen mit benannten Zahlen unter Berücksichtigung der kaufmännischen Praxis; Prozent-, Zins- und Diskontrechnung. Diskont- noten der Reichsbank. Konto-Korrente nach den üblichen Methoden. Das Wichtigste aus der Devisen- und Effektenrechnung; Warenkostenberechnung. Zinseszinsenberechnung.

S.-H. Leibner, W.-I. Kreher.

Handelskorrespondenz und Buchhaltung. 3 St. Schriftliche Behandlung der wichtigeren Vorkommnisse des Waren-, Bank- und Kommissionsgeschäftes.

Erklärung der einfachen und der doppelten deutschen und amerikanischen Buchführung an der Hand mehrerer kürzerer Geschäftspläne. S.-H. Leitner, W.-H. Kreher.

Wechsel- und Handelslehre. 2 St. Erläuterung der wichtigeren Vorschriften der Wechselordnung mit Uebungen an Formularen. Besprechung des Handels, seiner Ein- richtungen und seiner Hilfsgewerbe unter Heranziehung der einschlägigen gesetzlichen Be- stimmungen. S.-H. Leitner, W.-H. Kreher.

4. Statistisches.

us wurden Ostern 1906 aufgenommen...... 2 Schüler Im Laufe des Schuljalnes traten aus....... 4 5. Stand am 1. März 1907.............. 8 Schüler

5. Verzeichnis der Schulbücher.

Peters, Einführung in den französischen kaufmännischen Briefwechsel. Krüger-Trettin, Englische Handelskorrespondenz.

Löwe, Aufgaben zum kaufmännischen Rechnen, II und III.

Jakobi, Leitfaden der Handelslehre.

Allgemeine deutsche Wechselordnung.

b) Dreijähriger Kurs. 1. Allgemeines.

Der dreijährige Kurs bietet fortbildungsschulpfliehtigen Lehr- lingen Gelegenheit, ein größeres Maß theoretischer beruflicher Aus- bildung zu erwerben, als die obligatorische Fortbildungsschule gewährt. Mit Rücksicht auf diese weitergehenden Ziele kann sie auch nicht jeden Schüler aufnehmen, sondern sie muß den Eintritt von einem Mindestmaß von Vorbildung abhängig machen. Es werden daher nur solche Schüler zugelassen, die entweder die II. Klasse einer hiesigen Bürgerschule oder Mittelschule oder die OQuarta einer höheren Schule mit Erfolg besucht haben oder endlich die erforderliche Reife durch eine prüfung ausweisen. Bei der Anmeldung hat jeder Schüler das letzte Schulzeugnis vorzulegen; der Anmeldeschein ist vom Prinzipal mit zu unterschreiben zum Zeichen, daß er mit dem Besuche des Kurses einverstanden ist.

Der Lehrplan legt das Hauptgewicht auf die kaufmännischen Fächer, Rechnen, Handels- und Wechsellehre, Korrespondenz und Buchhaltung, ebenso auf Handelsgeographie und Warenkunde, denen zusammen von der Gesamtzahl der Pflichtstunden(24 in allen drei Klassen) 18 zugewiesen sind. Der Schreibunterricht, der im ersten Halbjahr den Zweck ver- folgt, die Handschrift der Schüler gefälliger und gewandter zu machen, tritt im Winterhalb-