2. R. Kremser, Leipzig, bestätigt am 8. Juli Empkfang des Briefes und des Rechnungsauszuges, den er geprüft hat und richtig befindet. Zum Ausgleich des Saldos sendet er an Jules Barnas einen Wechsel von Fr. 2160.— auf Dupont fils, dort, per 15. Juli: der Ueberschuß ist an Mérinier& Cieé., 26 Rue Neuve, dort, auszuzahlen.
3. Englisch. a) Uebersetzung: Die Penny-Post. b) Handelskorrespondenz.
1. Ernst Meister in Cöln, dessen Lebenslauf mit dem des Prüflings identisch ist und der ausserdem bereits auf eine sechsjährige geschäftliche Tätigkeit als Lehrling und Kommis in verschiedenen deutschen IIüusern zurückblickt, bewirbt sich am 3. Februar 1905 auf Grund einer Annonce in der„Kölnischen Zeitung“ um eine Kommisstelle bei Baker& Hudson in London. Er erklärt sich mit den in der Annonce gestellten Bedingungen einverstanden, weist auf seine Fertigkeit in Buchführung. Korrespondenz und Rechnen hin und fügt hinzu, dass ihm viel daran gelegen sei, die englischen Geschäftsverhältnisse kennen zu lernen und sich im mündlichen und schriftlichen Gebranch der englischen Sprache weiter zu vervollkommnen.
2. Baker& Hudson in London, die sich inzwischen bei den Prinzipalen des jungen Mannes erkundigt haben, erklären sich am 10. Februar bereit, ihn am 1. April anzustellen, ersuchen ihn aber sich vorher bei
ihrem Herrn Eduard Baker vorzustellen, der zur Zeit in Wiesbaden zur Kur weilt und alles Nähere mit ihm besprechen wird.
4. Kaufmännisches Rechnen.
a) Kalkulation über aus London bezogene 50 Ballen Ceylon Plantation Kaffee, Brutto Cwt. 58, 3, 12, Tara und Gutgewicht 5 Pfd. per Ballen à 95— per Cwt.; Courtage ½%, Lotmoney 2/66;: Bond, Entry, Bill of Lading 15/—, Shipping, Mending£ 2.10.5. Petties and Samples 3/—; Assekuranz 1%° 300.—.—; Kommission 2%. Umrechnungkurs 20.50. Seefracht M. 2.50. per 100 kg auf Brutto 2975 kg; Eisenbahn- fracht, Rollgeld usw. M. 4.20 per 100 kg a 2980 kg.; Zoll M. 40.— per 100 kg a Netto 2875 kg. Zinsverlust 1 ½%. Wie hoch kalkuliert sich ½ kg, wenn die Ware, zu Hause gewogen, 2878 kg netto ergibt?
b) Ein Bankier in Frankfurt a. M. erhält folgende kurze Wechsel auf Paris, die er am 25. Juni à 81.—
(3%) mit% Provision und ½%o Courtage begibt: Frs 3218.50 per 3. Juli, Frs. 2000.— per 10. Juli,
Ers. 5248.95 per 12. Juli. Den Reinertrag legt er auftragsgemäßz am gleichen Tage in Aktien der
Dresdener Bank an, deren kleinste Stücke auf M. 600.— nominal lauten. 1. Wie viel Mark pringt der
Verkauf der Wechsel? 2. Welcher Aktiennominalbetrag kann zum Kurse 158.50(Zins vom 1./1.) gekauft
werden, wenn für den Einkauf ½% Courtage und 10½ fache Steuer berechnet werden? 3. Welcher Saldo
verbleibt?
Frankfurt schuldet nach London M. 13548.50 per 22. Juni. Auf Wunsch des Gläubigers remittiert
es an diesem Tage einen Wechsel auf London per 10. Juli. Auf welche Summe lautet dieser Wechsel,
wenn der Kurs 20.45(3%) ist und für den Einkauf ⅛% Provision und ½% Courtage zu vergüten sind?
Folgende Posten sind in ein Konto einzutragen, das per 30./6. mit 4% abzuschließen ist; die nach-
fälligen Posten sind in den Saldo einzubeziehen(progressive Methode): am 1. Januar Saldovortrag im
Soll M. 9225.75 per 31./12.; am 13. Januar J/ Zahlung M. 3500.— per 13./1.; am 27. Januar Giro-
überweisung von R. Koch M. 2520.— per 27/1.; am 10. Februar u] Zahlung M. 2700.— per 10./2.;
am 1. März Giroüberweisung an R. Pischer M. 3550.— per 1.3.; am 30. März J/ Zahlung M. 2500.—
per 30./3; am 9. April J Zahlung M. 1550.— per 9.,/4.; am 10 Mai uf Akzept J) Tratte M. 3500.—
per 30./7.; am 28. Mai J) Rimesse M. 1150.— per 25./7.; am 10. Juni) Rimesse M. 1200.— per 5./8.
5. Buchhaltung und Korrespondenz.
1. Die offene Handelsgesellschaft Kraemer& Moller schließt das Geschäftsjahr 1904 mit folgender Vermögensbilanz:
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Aktiva: Bargeld M. 3 450.— Waren„ 46 900.— Wechsel. 5 800.—
Forderungen„ 10 630.20 M. 66 780.20
Passiva: Akzepte M. 20 200.— Buchschulden„ 11 310.—
M. 31 510.—
Das Anfangsvermögen des Kraemer betrug M. 18 400.—, dasjenige des Moller M. 22 800.—. Ersterer entnahm dem Geschäfte M. 3600.—, letzterer M. 5000.—. Die Kapitaleinlagen sind mit 5% p. a zu verzinsen; der Reingewinn ist nach Köpfen zu verteilen.
Es sind darzustellen: a) die Gewinnermittelung und verteilung im Inventarium; b) die Abschluß- posten im Memorial mit Bilanzkonto; c) die Kapital- und Privatkonten der Gesellschafter.
2. Karl Berger, Giessen, sendet Schuerz& Söhne in Prankfurt a. M. am 12. April M. 580.— per


