Jahrgang 
1908
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VI. Stiftungen und Unterstützungen von Schülern.

lI. Witwen- und Waisenkasse.

An Gaben, einschließlich der Einschreibegebühr, sind bis zum 28. Februar für die Witwen- und Waisen- kasse eingegangen: Mk. 510.05. Allen Gebern wird herzlicher Dank gesagt.

2. Unterstützung von Schülern.

1. Für den zur Unterstützung bedürftiger Schüler des Goethegymnasiums bestimmten Dispositions- fonds des Direktors wurden dem Direktor von den Eltern der Abiturienten des Oster- und des Michaelis- termins 1907 oder durch diese selbst Beiträge in Höhe von Mk. 651. zur Verfügung gestellt. Hiervon wurden vier Schüler mit höheren und eine größere Anzahl von Schülern mit kleineren Beiträgen unterstützt. Den freundlichen Gebern spreche ich auch an dieser Stelle meinen herzlichen Dank dafür aus, datz es mir so ermöglicht wurde, in Fällen der Not oder eines entschiedenen Bedürfnisses hilfreich einzugreifen.

2. Die Zahl der aus Stiftungen oder durch städtische Freigebigkeit während des Schuljahres 1907/1908 unterstützten Schüler ergibt sich aus folgender fibersicht:

Zahl der

unterstützten Vergebende Stelle Schüler

Kuratorium.

1. Städtische Freischilert. 12 2 Konsistorium.

2. Beersches Stipendium. 3. Von Cronstett- und von Hynspergisches ev. Stift.

3 6 Lehrerkollegium. 4. Johannisgelder 3 I Lolleg 5. Königswartersche Stiftung.... 5 Eigene Administration.

VII. Mitteilungen an die Schüler und deren Eltern.

Von einer Einrichtung, die schon seit einer Reihe von Jahren an unserer Anstalt besteht, geben wir entsprechend einer Verfügung der Aufsichtsbehörde auch an dieser Stelle Kenntnis:

Um ein gedeihliches Zusammenwirken von Schule u nd Haus zu fördern, haben sämtliche Lehrer der Anstalt bestimmteStundena ngesetzt, in denensiezu Besprechungen mit den Eltern ihrer Schüler bereit sind. Diese Sprechstunden werden zu Beginn jedes Halbjahres in dem Flur des Schulgebäudes und in den k lassenzimmern bekannt gegeben. Die Eltern werden gebeten, sich in allen besonderen Angelegenheiten zunächst an die Herren Fach- und Klassenlehrer zu wenden, so zwar, dab sie die Absicht ihres Besuches den Lehrern, die sie zu sprechen wünschen, spätestens einen Tag vorher mitteilen.

Die Eltern werden ferner gebeten, schriftliche Mitteilungen, die ihnen von seiten der Schule zugehen, mit einer Bmpfangsbestätigung dem Direktor zurückzusenden.

Eine Mahnung und Bitte, die Herr Geheimrat Reinhardt im Programm des damaligen städtischen Gym- nasiums von 1892, Seite 42, ausgesprochen hat, möchte ich hierdurch wiederholen: