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7. Inwiefern zeugt Kleists Prinz von Homburg von den Gedanken und Bestrebungen der Zeit, in der das Drama entstanden ist? 8. Gedankeninhalt von Schillers Gedicht„Das Ideal und das Leben“(Kleinere Klassenarbeit). 9. Wie beurteilt der Römer Tacitus die Germanen?(Prüfungsaufsatz)— Abt B: 1. Wodurch macht uns der Dichter des Götz seinen Helden sympathisch? 2.(Klassenaufsatz.) Mit welchem Rechte läßt Goethe im Prolog zu Faust den Mephistopheles im Gesinde Gottes erscheinen? 3. Hat Paulsen Recht mit seiner Ansicht über die Gefahren der Eutychie? 4. In welchem Sinne kann man Goethes Iphigenie eine Heilige nennen? 5. Kleists Hermannschlacht im Lichte der Bewegung von 1813. 6.(Klassenaufsatz.) a) Das Tragische in Grillparzers Sappho. b) Goethes Tasso— ein Bekenntnis(zur Auswahl). 7.(Einstündige Dis- positionsübung): Es bildet ein Talent sich in der Stille, sich ein Charakter in dem Strom der Welt. 8. Die bewegenden Ideen des Philhellenismus. 9.(Prüfungsaufsatz.) Des Lebens Mühe lehrt allein des Lebens Güter schätzen.
Lateinisch: Abt. A.: Lektüre: Ciceros Tusculanen Buch I und V(Auswahl), ad Att. I, II (Auswahl), Tacitus Germania. Abschluß der Horazlektüre. Grammatik und schriftliche UÜbungen: Wiederholungen aus der Satzlehre von Reinhardt. Stilistische und synonymische Belehrungen. Wöchentlich eine schriftliche Arbeit. S. 7, W. 8 St. Bruhn.— Abt. B.: Tacitus: Germania und Annalen XII— XV(mit Auswahl). Cicero: pro Archia poëta und aus- gewählte Abschnitte aus den rhetorischen und philosophischen Schriften nach der Chresto- mathie von Lüders-Weißenfels. Horaz: Carmen saeculare. Auswahl aus den Oden des 3. und 4. Buches und aus den Epoden, Satiren und Episteln.— Repetition der latei- nischen Satzlehre von Reinhardt, insbesondere§ 251 bis§ 277 und im Anunschluß daran stilistische Unterweisungen. Mündliche Übersetzungsübungen aus dem Übungs- buch von Ostermann-Müller, V. Teil; insbesondere aus Abschnitt III:„Freie Aufgaben“. Alle 14 Tage eine zweistündige Klassenarbeit; daneben mehrere häusliche Arbeiten. S. 7, W. 8 St. Wulff.
Griechisch: Abt. A.: Lektüre: Platos Phaedo(ganz) Wilamowitz' Lesebuch II 4(Perikles), 5(Demosthenes), 6 b und c(Alexander), III 2 Staatslehre des Aristoteles), VII 5 (Kaiser Marcus eis sauré?); Thukydides I 1; 20— 23; 67— 88; 139— 146. II 13; 14; 34— 46(dazu Wilamowitz Lesebuch III, 1 Anhang); 59— 65. Homer, Ilias III 15— 75; 121— 244; IV 74— 85; 105— 126; 370— 400; 422— 56; VI 119— 236; 312— 529; VII 219— 272; IX 182- 657; XV 592— 746; XVI 1—68; 80— 83; 87— 96; 101— 139; 145— 167; 198— 305; 352— 357; 364— 92; 698— 867; XVII 125— 139; 426— 58; 742—61; XVIII 1— 38; 50— 242; 314—- 55; 369— 617; XIX 1— 90; 137— 156; 276— 424; XXI 526— 611; XXII 1— 161; 189— 380; 391— 515; XXIII 1— 225; XXIV 143—281; 322— 804. Sophokles, Oidipus Tyrannos. Griechische Lyriker in der Auswahl von Biese. Grammatik und schriftliche Ubungen: Gelegentliche grammatische Repetitionen. Alle 14 Tage eine schriftliche Ubersetzung aus dem Griechischen in der Klasse. Alle 4 Wochen eine häusliche Übersetzung ins Griechische meist aus dem Lateinischen.(Sall. Jug. u. Liv. XLV). 8 St. Bölte.— Abt. B.: Platos Euthyphro und Gorgias(ganz). Wilamowitz' Lesebuch II 1 (Solon), 2(Pausanias und Themistokles), 3(Schlacht bei Salamis nach den Persern des Aschylus), 4(Perikles), 5(Demosthenes), 6(Alexander der Große); III 2(Staatslehre des Aristoteles), 3(Polybius über den Kreislauf der Verfassungen und den Vorzug der Verfassung des römischen Volkes); VI. 2(Aus Diokles von Karystos, Gesundheitspflege): VII, 2(Aus den Charakteren des Theophrast); 5(Kaiser Markus is sæνντμν*. Thukydides II 1— 70(die Leichenrede des Perikles nach Wilamowitz' Lesebuch III, 1 nebst Anhang).


