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Erdkunde: Grundbegriffe der physischen und der mathematischen Erdkunde elementar und in Anlehnung an die nächste örtliche Umgebung. Erste Anleitung zum Verständnis des Globus, des Reliefs und der Karten. Heimatskunde von Frankfurt. Beobachtung im Freien. Oberrheinische Tiefebene und Schwäbisch-Fränkisches Stufenland. Kurze Uber- sicht über Europa. 2 St. Weismantel.
Rechnen: Wiederholung der Grundrechnungen mit ganzen Zahlen. Die deutschen Mafße, Gewichte und Münzen; die 4 Grundrechnungsarten mit benannten ganzen Zahlen und Dezimalbrüchen nebst Übungen in der dezimalen Schreibweise. 5 St. Schmidt.
Naturbeschreibung: Im Sommer: Beschreibung vorliegender Blütenpflanzen; im Anschluß daran Erklärung der Formen und Teile und teilweise auch der Funktionen von Wurzeln, Stengeln, Blättern, Blüten, leicht erkennbaren Blütenständen und Früchten. Die wich- tigsten Waldbäume und ihre Merkmale.— Im Winter: Beschreibung wichtiger Säugetiere und einzelner Vögel in Bezug auf Gestalt, Farbe und Größe nach vorhandenen Exem- plaren und Abbildungen nebst Mitteilungen über ihre Lebensweise, ihren Nutzen oder Schaden. 2 St. Weismantel.
Schreiben: Deutsche und lateinische Schrift. 2 St. Schmidt.
Nachtrag.
Die Konfirmanden nahmen— 6 ausgenommen— an den Religionsstunden teil, welche nicht gleich- zeitig mit dem Unterricht des Geistlichen lagen.
Am Hebräischen nahmen teil: Ii: 2, I2: 3, IE: 3; im Winter: Ii: 2, I.: 2, III: 2.
Am Englischen nahmen teil: im Sommer: B: 16, I. Abt. A.: 11, Abt. B: 13, IE Abt. A: 19, Abt. B: 18; im Winter: Ii: 16, I. Abt. A: 11, Abt. B.: 11, II: Abt. A: 17, Abt. B.: 16.
Technischer Unterricht.
a) Turnen. Vom Turnunterricht überhaupt im Sommer im Winter Auf Grund ärztlichen Zeugnisses..... 8 8 Also von der Gesamtzahl der Schüler... 2,7% 2,13%.
Es bestanden 14 getrennt zu unterrichtende Klassen, von denen jede eine Turnabteilung bildete; zur kleinsten von diesen Abteilungen gehörten 16, zur größten 43 Schüler.
Für den Turnunterricht waren wöchentlich 42 Stunden angesetzt. Ihn erteilten im Sommer die Herren Oberlehrer Weiß III a; Oberlehrerer Dr. Bölte II. b; Oberlehrer Dr. Wünnenberg I. a, III b; Oberlehrer Dr. Prigge II b, II a; Oberlehrerer Dr. Hahn V; Oberlehrer Dr. Drüner III a; Dr. Vilmar, wiss. Hilfs- lehrer, III, b, IV, VI; Thielmann, ord. Lehrer Li, E b, II a; im Winter die Herren: Oberlehrer Weiß III, a; Oberlehrer Dr. Bölte II. b; Oberlehrer Dr. Wünnenberg I. a, III b; Oberlehrer Dr. Prigge II b, II, a; Oberlehrer Dr. Hahn V; Oberlehrer Dr. Drüner III, a, Dr, Vilmar, wiss. Hilfslehrer III, b, IV, VI; Thiel- mann, ord. Lehrer Ii, I. b, IIi a.
Für das Turnen im Freien wurde der Schulhof der Anstalt, für das Turnen im geschlossenen Raum die
auf dem Schulhof gelegene Turnhalle benutzt, die zur Anstalt gehört und uneingeschränkt von ihr benutzt werden kann.


