Jahrgang 
1894
Einzelbild herunterladen

18 biblischer Abschnitte bis Moses. Wiederholung und Einprägung der festgesetzten Kirchenlieder, Psalmen und Sprüche. Das Kirchenjahr und der Gemeindegottesdienst. 2 St. Hauschild. 5) Katholische mit OlII..

Deutsch: Im Sommer(2. Kursushälfte): Poetische und prosaische Lesestücke aus Hopt und Paulsiek. Belehrung über die poetischen Formen, soweit zur Erläuterung des Gelesenen erforderlich. Auswendiglernen von Gedichten. Kleinere Vorträge der Schüler. Häusliche Aufsätze alle vier Wochen. 2 St. Banner. Im Winter(1. Kursus- hälfte): Hopf und Paulsiek für III, Prosastücke gelesen, erklärt und von den Schülern frei vorgetragen. Belehrung über die poetischen Formen. Memorieren von Gedichten nach dem hierfür festgesetzten Kanon. Zusammenfassender Uberblick über die wich- tigsten der deutschen Sprache eigentümlichen grammatischen Gesetze. Aufsätze, bestehend in Erzählungen, Beschreibungen, Schilderungen und Ubersetzungen aus der fremdsprachlichen Lektüre, alle 4 Wochen. 2 St. Boelte.

Lateinisch: Im Sommer(2. Kursushälfte): Lektüre: Caesar, de bell. gall. III, und IV. 4 St. Grammatik: Die Hauptregeln der Moduslehre nach Gillhausen-Moisz. Mündliche und schriftliche Übersetzungen aus dem Ubungsbuche von Ostermann III; wöchentlich eine Klassenarbeit. 3 St. Banner. Im Winter(I1. Kursushälfte): Grammatik: Abschluſs der Kasuslehre nach Jahr-Wulff, Repetition nach Ostermann. Wôchentlich eine schrift- liche Arbeit. 3 St. Lektüre: Caesar, de bello gallico I. Anleitung zur Vorbereitung und UÜbung im Konstruieren. Während des Halbjahres 3 Ubersetzungen aus dem Klassenschriftsteller ins Deutsche. 4 St. Boelte.

Griechisch: Im Sommer(2. Kursushälfte): Weiterführung der regelmäſsigen Formen- lehre des attischen Dialekts bis zum verbum liquidum einschlieſslich(Lehrbuch: Roemer). Induktive Ableitung syntaktischer Regeln im Anschluſs an die Lektüre der griechischen Lesestücke aus Wetzels UÜbungsbuch. Mündliche und schriftliche Ubersetzungen ins Griechische behufs Einübung der Formenlehre, teils Hausarbeiten, teils Klassenarbeiten. Xen. Anabasis I, 13. 6 St. Roemer. Im Winter(1. Kursushälfte): Regelmäſsige attische Formenlehre bis zum regelmäſsigen Verbum einschl., jedoch mit Ausnahme einiger Pronomina. Laut- und Accentlehre in Verbindung mit der Flexionslehre. Ubersetzen aus Wetzels UÜbungsbuch mit Auswahl. Im Anschluſs an das Gelesene wurden syntaktische Regeln abgeleitet. Mündliche und schriftliche UÜbersetzungen ins Griechische behufs Einübung der Formenlehre, teils Hausarbeiten, teils Klassenarbeiten im Anschlufs an den Lesestoff. 6 St. Wirth(Prigge).

Französisch: Im Sommer(2. Kursushälfte): Plötz, Lektion 29 36. Mündliche und schriftliche UÜbungen. Gelesen: aus Lübkes französischem Lesebuch mehrere Prosastücke. Einige Gedichte auswendig gelernt. Sprechübungen. Im Winter (1. Kursushälfte): Unregelmäſsige Verba; schriftliche und mündliche Einübung der- selben. Gelesen: aus Lübke einige Prosastücke. 3 Gedichte und mehrere Prosa- stellen auswendig gelernt. Sprechübungen. 3 St. Caumont.

Geschichte: Im Sommer(2. Kursushälfte): Deutsche Geschichte bis zum Ausgang des Mittelalters. Gelegentliche Wiederholungen aus der griechischen und rmischen Geschichte. Lehrbuch: Müller-Junge. 2 St. Roemer. Im Winter(2. Kursushälfte):