Jahrgang 
1894
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17 Griechisch: Im Sommer(2. Kursushaälfte): Beendigung der Formenlehre nach der Grammatik von Römer und dem Lesebuch von Wetzel. Xenoph. Anabasis B. I u. II, 1 u. 2. 6 St. Wulff. Im Winter(1. Kursushaälfte): Die Verba in und die wichtig- sten unregelmäfsigen Verba des attischen Dialekts nach der Grammatik von Römer und dem Ubungsbuch von Wetzel§§ 89 bis 115. Xenophons Anabasis I, 4 8, 10; II, 1 3. Alle 14 Tage eine Klassenarbeit; zuweilen eine häusliche Arbeit. 6 St. Römer.

Französisch: Im Sommer(2. Kursushälfte): Plôtz Lection 50 57. Schriftliche und mündliche Ubersetzungen. Gelesen: Erckmann-Chatrian, Le conscrit de 1813. Stellen daraus auswendig gelernt. Sprechübungen. Im Winter(1. Kursushälfte): Plötz, Lec- tion 36, 39 46. Schriftliche und mündliche Ubersetzungen. Gelesen: Erckmann- Chatrian, Le Conscrit de 1813. Mehrere Stellen daraus auswendig gelernt. Mündliche und schriftliche Wiedergaben des Gelesenen. Sprechübungen. 3 St. Caumont.

Geschichte: Im Sommer(2. Kursushälfte): Deutsche Geschichte von 1618 bis zum Regierungsantritt Friedrichs des Grofsen. 2 St. Schwemer. Im Winter(1. Kursus- hälfte): Deutsche Geschichte vom Anfang des 15. Jahrhunderts bis 1618. 2 St. Römer (Temme).

Erdkunde: Im Sommer(2. Kursushälfte): Politische Erdkunde von Deutschland(2. Teil), Holland, Belgien, Schweiz und Osterreich-Ungarn. 1 St. Schwemer. Im Winter (1. Kursushälfte): Politische Erdkunde von Deutschland. Wiederholung der physischen Erdkunde Deutschlands. Entwerfen von Kartenskizzen. Römer(Temme).

Mathematik: Im Sommer(2. Kursushälfte): a) Arithmetik: Gleichungen des ersten Grades mit einer und mehreren Unbekannten. Ubungen in der Bruchrechnung. Potenzen mit positiven ganzzahligen Exponenten. 5) Planimetrie: Pythagoras. Berech- nung der Fläche geradliniger Figuren. Anfangsgründe der Rhnlichkeitslehre. Kon- struktionsaufgaben. Im Winter(1. Kursushälfte): a) Arithmetik: Gleichungen des ersten Grades mit einer Unbekannten. Wurzelausziehen. Partialdivision.) Planimetrie: Kreislehre. Pythagoras. Konstruktionsaufgaben. 3 St. Zint.

Naturbeschreibung: Im Sommer(2. Kursushälfte): Mechanische Erscheinungen. Das Wichtigste aus der Wärmelehre. Im Winter(1. Kursushälfte): Anthropologie mit Hinweisen auf die Pflege der Gesundheit und mit Vergleichungen über den Bau der Wirbeltiere. Lehrbücher: Schilling, Grundriſs I. Noll, Naturgeschichte des Menschen. 2 St. Zint.

Zeichnen: Umriſszeichnen nach plastischen Ornamenten und Zeichnen solcher Orna- mente mit Licht- und Schattenwirkung. 2 St. Caster.

Michaelis-Untertertia. Klassenlehrer: Im Sommer: Oberlehrer Zint, im Winter: Bölte.

Religionslehre: Ʒ) Evangelische: Im Sommer(2. Kursushälfte): Das Reich Gottes im Alten Testamente: Lesung entsprechender biblischer Abschnitte aus dem Pentateuch, den Psalmen und Hiob. Wiederholung der gelernten Kirchenlieder. Belehrungen über das Kirchenjahr und die gottesdienstlichen Ordnungen. 2 St. Zint. Im Winter (1. Kursushälfte): Das Reich Gottes im Alten Testamente. Lesung entsprechender

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