Jahrgang 
1888
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21 Pausanias, Cimon, Pericles, Alcibiades, Lvsander, Thrasybulus und Conon. Wöchentlich eine schriftliche Klassenarbeit. Monatlich eine häusliche schriftliche Arbeit. 9 St. Koob.

Französisch: Plötz, Elementargrammatik L. 61 112, Anhang, Abschnitt B. Lesestücke aus Plötz. Elementargrammatik erste Reihe und einige aus der zweiten Reihe. Wöchentlich eine schriftliche Arbeit, abwechselnd Scholasticum und Domesticum. Kleinere schriftliche häusliche Aufgaben. 5 St. Pelissier.

Geschichte und Geographie: a) Geschichte. Griechische und römische Geschichte.(2 St.) b) Geographie. Außereuropäische Erdteile. Allgemeine Repetition. Lehrbuch: Seydlitz.

5(2 St.) 4 St. Schwemer.

Mathematik und Rechnen: a) Mathematik: Einführung in die Grundbegriffe der Geometrie im Anschluß an die Betrachtung bekannter geometrischer Körper. Geometrisches Zeichnen. Die Lehre von den Winkeln. Parallelentheorie. Sätze über das Dreieck, insbesondere die 4 Kongruenzsätze und ihre Anwendung. Fundamentalkonstruktionsaufgaben mit Beweisen. Lehrbuch: Oppel.(2 St.). 5b) Rechnen: Division der Decimalbrüche. Einfache und zu- sammengesetzte Regel de Tri. Kettensatz. Zinsrechnung. Gesellschaftsrechnung. Kopf- rechnen. Hinweis auf die Buchstabenrechnung. Lehrbuch: Becker und Paul.(2 St.) 4 St. Schindler..

Naturgeschichte: Im Sommer: Die Familien der Amygdaleen, Pomaceen, Rosaceen, Kompositen, Palmen. Vertreter anderer Familien. Im Winter: Die Reptilien, Amphibien, Fische und Insekten. Lehrbuch: Schilling, Grundriß I und II, B. 2 St. Noll.

Zeichnen: Ein- und mehrfarbige Flachornamente werden nach den Wandtafelzeichnungen des Lehrers auf Zeichenblöcke gezeichnet. 2 St. Caster.

Michaelis-Quarta. Klassenlehrer: Im Sommer: Pelissier. Im Winter: Dr. Froning.

Religionslehre: a) Evangelische. Im Sommer(2. Kursushälfte): Katechismus. Erstes und zweites Hauptstück. Durchnahme der in VI nicht behandelten Stücke des alten Testaments. Geographie von Palästina. Lieder und Sprüche. Im Winter(1. Kursushälfte): Geschichten des neuen Testaments. Gesangbuchlieder und Sprüche wurden gelernt und wiederholt. Geo- graphie von Palästina. Kirchenjahr. Lehrbuch: Schmidt. 2 St. Sandrock. 5b) Katholische. Siehe OIV. 2 St. Luschberger.

Deutsch: Lesen und Memorieren von Gedichten aus Hopf und Paulsiek. Erklärung derselben. Wiederholung der gelernten Gedichte. Wiederholung von Orthographie-, Interpunktions- und Satzbildungslehre. Abwechselnd kleine Aufsätze, Diktate verschiedener Art. 2 St. Im Sommer Pelissier, im Winter Froning.

Lateinisch: Im Sommer(2. Kursushälfte): Öftere Wiederholung der Formenlehre. Harre, die für IV bestimmten syntakt. Regeln. Mündliche und z. T. schriftliche UÜbersetzungen aus Ostermann(IV). Lektüre: Nepos plenior, vitae des Pericles, Alcibiades, Conon, Iphicrates, Chabrias. Wöchentlich 1 Scholasticum. Im Winter(1. Kursushälfte): Wiederholung der Formenlehre, Syntax- und Kasuslehre, dazu die Ubungsstücke aus Ostermann(IV). Lektüre: Nepos plenior, Miltiades, Themistokles, Aristides, Pausanias. Wöchentlich 1 Scholasticum. Domestica. 9 St. Im Sommer Pelissier, im Winter Froning.