Jahrgang 
1884
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2 principem philosophiae Cicero appellaverit(dom.). 7. Quo modo Galba imperium vitamque amiserit(Schol.). 8. De Oedipi fatis(dom.). 9. Pyrrhi Epirotarum regis res gestae narrantur (Schol.). 2 St. Gelesen wurde: Cicero Laelius, or. pro Ligario, or. pro rege Deiotaro. Tacitus histor. lib. I. u. II. Cicero or. pro Murena. Ferner Sall. coni. Cat. und Caes. bell. Gall. I III privatim zur Unterlage für UÜbungen im Lateinsprechen. 4 St. Zu- sammen 6 St. Reinhardt. Horat. Carmina lib. II, 13 20. IV. Epodi(mit Auswahl). Carmen saeculare. Epist. lib. I, 1. 2. 2 St. Mommsen.

Griechisch: Exercitia scholastica, teilweise aus dem Griechischen ins Deutsche. Grammatik: Die Lehre von den Partikeln, Koch§ 131. Repetition der früheren Pensa. 1 St. Gelesen wurde: Platons Kriton, Apologie und Phaedon mit einigen Auslassungen. Demo- sthenes Olynth. Reden 1 u. 2. Homers Ilias Buch 19 incl. Sophocles, Oed. Rex. 5 St. Zusammen 6 St. Reinhardt.

Deutsch: Repetition der Litteraturgeschichte des Mittelalters. Neueste Litteraturgeschichte bis auf Goethe. Klassenlektüre: Ausgewäühlte Gedichte von Schiller und Goethe; Auswahl aus Lessing's Laokoon, Klopstock's Messias und Oden. Einzelnes aus Bürger's Gedichten und Math. Claudius. Privatim gelesen und in der Klasse besprochen: Lessing's Emilia Galotti, Minna von Barnhelm, Nathan der Weise. Schillers Maria Stuart und Don Carlos.

Vorgelesen: Stücke aus Lessing's Epigrammen und Briefen, sowie W. Jordan's Nibelungen I. Teil. Aufsätze: 1. Grundgedanke in Schillers Gedicht»Der Kampf mit dem Drachen«. 2. Vor Gott ist keine Flucht als zu ihm. 3. Klopstock's Ode»Der Rheinwein«. 4. Wer nicht fürchtet, nicht hofft, nur der ist glücklich(häusliche Arbeit). 5. Welches ist der malerische Moment in Schillers Taucher? 6. Der Gute ist selbst in der Knechtschaft frei, der Böse aber ist ein Knecht, selbst wenn er auf dem Throne säße, und zwar ein Knecht, nicht nur eines, sondern so vieler Herren, als Laster über ihn herrschen(Wegen Krank- heit des Lehrers konnten im letzten Vierteljahr keine Aufsätze mehr geschrieben werden). 3 St. Fischer.

Französisch: Plötz, Schulgrammatik, Lektion 61 bis zu 72. Die Übungen meist mündlich. Extemporalien. Lektüre Thiers, Campagne de 1800. Molière, l'Avare, le Bourgeois gentil- homme I. Akt. Sprechübungen. 2 St. Caumont.

Englisch: Gesenius Grammatik II. Teil,§ 65 bis§ 130. Ubersetzung der Beispiele teils münd- lich, teils schriftlich. Lektüre: Longfellow Evangeline, Dickens Cricket on the hearth. Sprechübungen. 2 St. Caumont.

Italienisch; Anfangsgründe nach Sauer's Grammatik. 2 St. Mommsen.

Hebräisch: Gelesen und erklärt wurden: Jud. 4 und 5. 1. Sam. 812. Kleinere Abschnitte außerdem cursorisch. Grammatik nach Seffer§§ 38 100. 2 St. Hauschild.

Geschichte: Geschichte des Mittelalters nach Herbst's Hilfsbuch. Geographische Repetitionen.

3 St. Fischer. Für die katholischen Schüler siehe Oberprima.

Mathematik: Quadratische Gleichungen mit einer und mehreren Unbekannten, Kettenbrüche, diophantische Gleichungen; algebraisch-geometrische Aufgaben; Stereometrie. Das Taktions- problem. Repetition des gesamten früheren Pensums. 4 St. Schütz.

Physik: Akustik; Anfangsgründe der mathematischen Geographie. Einleitung in die Mechanik fester Körper(Fall, Wurf, Centralbewegung). Repetitionen. 2 St. Schütz.(Probe- kandidat Massfeller).