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Umschwung zur Lösung in„Minna von Barnhelm“.(Klassenarbeit.) 9. Die Lage Frankreichs vor dem Auftreten der Jungfrau von Orleans.(Probearbeit)
Aufgaben für die Reifeprüfung Herbst 1910. Deutsch: Welchen Zweck verfolgte Lessing mit seiner Hamburgischen Dramaturgie? Mathematik: 1. Es ist ein spitzer Winkel gegeben. Der eine Schenkel desselben ist a. Man fällt von dem Endpunkte von a ein Lot i auf den anderen Schenkel, das von diesem ein Stück b abschneidet. Von dem Endpunkte von b fällt man ein zweites Lot xz auf a, von dem Fußpunkt dieses Lotes ein drittes Lot xs auf b usw. Wie groß ist die Summe aller Lote? 2. Ein leuchtender Punkt liegt vom Mittelpunkt einer Kugel, deren Radius r ist, um 2 r entfernt, wie groß ist der beleuchtete Teil der Kugelfläche? 3. Ein Dreieck zu berechnen aus der Summe zweier Ankreisradien Se+ 8= S= 154,1, der Differenz des Ankreisradius der dritten Seite und des Inkreisradius„i— h= d= 67,5 und der Differenz der Höhenabschnitte der dritten Seite p-qa= D= 80. 4. Ein Dreieck aus vorstehenden Stücken zu konstruieren.
Aufgaben für die Reifeprüfung Ostern 1911. Deutsch: vgl. Aufsätze OI 7. Mathe- matik: 1. Jemand, der 1500 ℳ auf Zinsen hat, vermehrt dieses Kapital 30 Jahre hindurch jährlich um 600 ℳ. Wie lange kann derselbe nach Ablauf dieser Zeit eine Jahrrente von 2500 ℳ am Anfange eines jeden Jahres beziehen, die Zinsen zu 4 ¾% berechnet? 2. Eine Hohlkugel aus Metall vom spezifischen Gewicht s= d soll bis zur Hälfte des größeren Radius in Wasser einsinken; welche Dicke muß die Wandung haben, wenn die Kugel Qä= 30 kg wiegt? 3. Es ist durch Rechnung und Konstruktion zu bestimmen,
2. 2 5**= 1 und die Hyperbel 3— 4 1 schneiden. 4. Ein Dreieck zu berechnen aus der Summe zweier Sciten b c= S= 1566 und den Ankreis- radien derselben 8²= 652,5 und 5s= 522.
in welchen Punkten und unter welchem Winkel sich die Ellipse
Von der Teilnalme am evangelischen Religionsunterricht war kein evan- gelischer Schüler befreit.
Am Englischen nahmen teil: S. 01 17, UI 13, 0 II 19; W. 01 17, U 11, 0 II 12.
Am Hebräischen nahmen teil: S. OI 2, UI 3, 0 II 6., W. 01 2, U I 4, O II 5.
Technischer Unterricht.
Turnen. Befreit waren aus Gesundheitsrücksichten vom Turnen überhaupt im Sommer 17(5,6%), im Winter 16(5,6%).
An dem von dem Frankfurter Ruderverein veranstalteten und geleiteten Schülerrudern auf dem Main beteiligten sich 21 Primaner und Sekundaner.
Am Baden, das in der Schwimmanstalt von Ehrlein unter der Aufsicht des Herrn Mahrt an vier Wochentagen von 4—5 Uhr stattfand, beteiligten sich 75 Schüler aus den Klassen U II bis Vorklasse 2. Von 35 Schwimmschülern lernten 21(60%) schwimmen.
Am 1. Februar waren unter 283 Schülern des Gymnasiums 157= 55,4% Freischwimmer.
Gesang. Der Männerchor(Schüler der I u. II) bestand aus 49, der Knabenchor(aus III u. IV) aus 65 Schülern. Zum Gesamtchor wurden noch aus V 13 besonders stimmbegabte Schüler herangezogen.
Den wahlfreien Zeichenunterricht besuchten im Sommer 19, im Winter 13 Schüler aus I und II. Vom verbindlichen Zeichenunterricht war 1 Schüler befreit,
Am Schreibunterricht für O III— IV nahmen im Sommer 17, im Winter 22 Schüler teil.
An den Ubungen des an der Austalt bestehenden Stenographischen Schülervereins (Stolze-Schrey) beteiligten sich im Sommer 48, im Winter 45 Schüler.


