Jahrgang 
1914
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Lon dem nebenamtlichen Lehrern erteilten volle Stundenzahl Diplom ⸗Handelslehrerin Frl. Logt, Kaufmann Meyer, Handelslehrer Müller und Gewerbelehrer Knauß.

Lon den Beamten und Angeſtellten wurden eingezogen GOberſtadtaſſiſtent Gierth als Lazarett-Oberinſpekkor in Wiesbaden, Schuldiener Kohlhepp als Feldwebelleutnant zur Front, Schuldiener Hofmann und Licht als Cizefeldwebel zum Ausbildungsdienſt. Kohlhepp wurde nach längerer Dienſtzeit in Frankreich und Rußland feld- und garniſondienſtunfähig und konnte infolgedeſſen ſein Amt als Schuldiener am 1. Februar wieder aufnehmen.

Con den nebenamtlichen Lehrern ſind auf dem Schlachtfelde den Heldentod geſtorben Leutnant der Reſerve Eifert, Ritter des Eiſernen Kreuzes zweiter Klaſſe und Offiziersſtellvertreter Schieffer. Den ge⸗ fallenen Tapferen wird die Schule ſtets ein ehrendes Gedenken bewahren!

Das Schulgebäude in der Weißfrauenſtraße 1 wurde der Weißfrauenſchule, die ihr Gebäude mit Kriegsbeginn der Militärbehörde zur Lerfügung ſtellen mußte, zur alleinigen Benutzung überwieſen. Das konnte geſchehen, weil die Mädchenklaſſen, die in dieſem Gebäude eingeſchult waren, in dem Gebäude am Frankenſteiner Platz infolge Einſchränkung der Unterrichtszeit Aufnahme finden konnten. Die gaſtweiſe Benutzung der Francke-Schule mußte von uns aufgegeben werden, weil auch dieſes Gebäude für Militärzwecke geräumt werden mußte. Die hierdurch ausgeſchulten Klaſſen wurden in anderen Schulen untergebracht. Andererſeits fanden auch in unſeren Räumen Vereine und Veranſtaltungen für Kriegs zwecke ein gaſtliches Unterkommen. Der Verein fürNationalen Frauendienſt benutzte unſere Schulräume am Frankenſteiner Platz, in der Weißfrauen und Rohrbachſtraße für Unterrichtszwecke. Ferner fanden in dem Gebäude Rohrbachſtraße eine Brot- und eine Kartoffelkommiſſion Unterkommen, und in der Schulküche dieſes Gebäudes wurden vier Kochkurſe für verwundete Krieger abgehalten.

Infolge des Krieges mußte der Neubau des Fortbildungsſchulgebäudes an der Moltke⸗Allee leider vorläufig zurückgeſtellt werden. Es darf jedoch die Hoffnung ausge ſprochen werden, daß das als außerordentlich notwendig zu bezeichnende Gebäude nach dem Kriege alsbald in Angriff genommen werden wird.

7. LVorgänge im Lehrerkollegium.

Das Lehrerkollegium iſt in dem Berichtsjahre bis auf einen Fall von längerer Er krankung ſeiner Mitglieder verſchont geblieben. Herr Beckmann mußte ſich einer ſchwierigen Operation unterziehen und dadurch an 58 Schultagen ſeiner Tätigkeit fern bleiben. Zu unſerer Freude hat ihm die Operation völlige Geſundung gebracht, ſodaß er im zweiten Schulhalbjahr ſeine Schularbeit unausgeſetzt ausführen konnte. Außerdem fehlten Herr Nickel an 22 Tagen, Herr Bode, Herr Mangold und Herr Sauer an je 3 Tagen, Fräulein Köhler, Herr Kühne und Herr Wenzel an je 2 Tagen, Herr Jaeck an 1 Tag.

Die durch die oberen ſtädtiſchen Behörden zum 1. April 1915 errichteten 5 neuen Stellen wurden bis auf eine beſetzt. Es fanden zum 1. April endgültige Anſtellung die Herren Betriebsingenieur Hoever, Diplom-Handelslehrer Schäfer, Lehrer Steinbrecher und Architekt Loigt, ſämtlich von hier. Mit der probeweiſen Verſehung der fünften Stelle wurde Herr Kaufmann Meyer beauftragt.

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