Jahrgang 
1930
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b) REIFEPROÜFUNG. Als Auswärtige bestand die Reifeprüfung Frl. Helene de Bary(11. März 1930).

c) DAS SCHLUͤSSZEUGNIS DES LVZEUMS(OBERSEKUNDAREIFE) erwarben sich aus un- sern 3 Untersekunden 53 Schülerinnen, davon eine im Herbst. Als Auswärtige erhielt die Ober- sekundareife Frl. Dorrith Harris am 14. April 1929.

V. Befreiungen vom Unterricht.

. Ola Olb Olc U Oll Ulla Ullb Ullc Oflla Olllb Olllc UIHla UIIIb IVa IVb Va Vb VIa VIb Von Religion 8 8 3 7 2= 2 3 2 1 1 1 1 Von kLeibesibungen 4 4 1 6 12 2 4 4 14 3 1 2 2 5 5 1l1 1

(2. T. v. einzl. Obungen)

Von Singen Von Zeichnen Von Nadelarbeiten

VI. Teilnahme am wahlfreien Unterricht und an den Arbeitsgemeinschaften.

Am wahlfreien Nadelarbeitsunterricht in Ol OIll nahmen teil 10 Schülerinnen

in Ua 16

U II b 17

UIOo 19 Am Kurzschriftunterricht. in O III UIli 60(2 Lehrg.) Am L-ateinunterrioht..... O1 U 34(4) Am Haushaltungsunterricht.. U II e 36(2) An der Philosophischen Arbeitsgem. OIl Ol 10(1) An der Biologischen Arbeitsgem. OIl OI 1 10(1) An der Chemischen Arbeitsgem. OII O 17 6(1) An der Musikalischen Arbeitsgem.. OII Ol 10,(1) An der Instrumentalabteilung IV Ol 13 1(1)

E. Weitere Mitteilungen.

l. Aus dem Leben der Schule.

Die Elisabethenschule zählte im Schuljahr 1929/30 neunzehn Klassen; es wirkten an ihr 24 fest- angestellte und 18 Hilfslehrkräfte. Der Umbau ins Reformrealgymnasium schritt bis zur Obersekunda einschließlich vor. Die dadurch ermöglichte frühe Auslese der für die Hoch- schulreife geeigneten Schülerinnen hat sich durchaus bewährt; es sind fröhlich und zielbewußt arbeitende Klassen entstanden.

zZzur Aufnahme in Sexta für das neue Schuljahr hatten sich 157(D) Schülerinnen gemel- det. Die Aufnahmeprüfung fand am 14. MNärz 1930 unter Mitwirkung der Lehrer Hartmann (Kleistschule) und Löffelholz(Spohrschule), der Oberstudienrätin Barth und des Lyzeal- Oberlehrers Frisch unter dem Vorsitz des Direktors statt.

Die Selbstverwaltung der Schülerinnen wirkte in gewohnter Weise. Die Vertrauens- schülerinnen traten wiederholt zu Beratungen mit dem Direktor zusammen; die Beteiligung an diesen Aussprachen stand allen Schülerinnen von UIHab frei.

An Stelle einiger monatlicher Wandertage wurden in diesem Jahr mit Mittel- und Oberklassen mehrtägige Ausflüge unternommen; meist wurden Jugendherbergen oder Heime als Stand- quartier gewählt: Ola: Frankernland: Würzburg, Nürnberg, Rothenburg; OIb: Eifel, Trier, Moseltal; Olc: Bruchsal, Maulbronn, Narbach, Stuttgart, Heidelberg, Speyer, Koblenz, Ems; UI: Lahntal; OII: Rothenburg; UIla und b: Burg Stahleck a. Rh. und Weimar; UIlc: Herchen- hainer Höhe und Rhön; Ollha: Burg Liebenstein a. Rh.; O IIb: Schloß ldstein; O Hlc: Herchen- hainer Höhe; IVa und lIVb: Schloß ldstein. Die Untertertien waren vom 16. April bis 14. Mai mit den Damen Feußner, Eigenbrodt und Heinrich auf der Wegscheide. Die Sommerferien vom 16. Juli bis 12. August verbrachte Fräulein Heinrich mit 24 Schülerinnen auf der Wegscheide. Unsere Schulgruppe des Vereins für das Deutschtum im Auslande hat sich auch im Schuljahre 1929/30 rege betätigt. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse konnte sie eine nennenswerte Summe aufbringen zur kultureſſen Unterstützung des bedrohten Deutschtums in den abgetretenen Gebieten. Der Besuch der Pfingsttagung in Kiel bildete für alle Teilnehmer(35 Schülerinnen und 5 Führer(innen)) einen Höhepunkt des Schuljahres. Nach den Festtagen in Kiel besichtigte die Gruppe Eckernförde, das Danewerk und Flensburg, auf Sylt verlebte unsere Jugend im Angesicht des Meeres einen prächtigen Frühsommertag, auf

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