V. Aufgaben für die deutschen und fremdsprachlichen schriftlichen freien Ausarbeitungen.(K= Klassenarbeit).
a) DEUTSCH.
Ola. 1. Alles Alte, soweit es Anspruch darauf hat, sollen wir lieben; aber für das Neue sollen wir recht eigentlich leben(Fontane). Gedanken über die Mode. Was mir unsere Pfingstfahrt
nach Schleswig-Holstein gab(K).— 2./3. Weltbürgertum und Staatsgefühl in der Zeit von etwa 1750 bis 1822(Cedanken zu der Quellenschrift von Fr. Mayer in der Lambeockschen Quellensammlung).— 4. Obertragung aus: P. Wollmann, Textproben aus der französischen
Romantik(Westermann) a. Chateaubriand; b. A. de Vigny(K.).— 5. Klarheit nötigt zur Ein- sicht, Einsicht zur Duldung, und Duldung ist die einzige Vermittlerin eines in allen Kräften und Anlagen tätigen Friedens.(Goethe). Sich gegenseitig begreifen lernen ist die größte Kunst des Lebens(Max Müller-Oxford). Fränkische Städte als Zeugen deutscher Kultur(Studienfahrt). Was gibt mir das moderne Theater? Besinnliche Stunden(K.).— 6. Die romantische Sehn- sucht. Die Romantik als Protest. Wie ein romantischer Dichter schafft(Nach„Des Vetters Eck- fenster“ von E. T. A. Hoffmann). Philistertum und Leben in der Poesie.(Nach E. T. A. Hoff- manns„Goldenem Topf“). E. T. A. Hoffmann als realistischer Dichter. Romantik in Fouqués „Undine“ und G. Hauptmanns„Versunkener Glocke“. Brentanos„Geschichte vom braven Kasperl und dem schönen Annerl“ als romantische Dichtung. Eichendorffs Lyrik. Jean Paul, der „Genremaler des deutschen Kleinlebens“. Gedanken über Heines„Romantische Schule“. Möri- kes Lyrik. Romantische Elemente in Nörikes„Maler Nolten“. 7. Reifeprüfungsaufsatz.
OIb. 1. Grundzüge der Technik eines selbst ausgeübten Sports. Der moderne Mensch und die Natur. Die Jugend von heute, wie sie sich selber sieht(K.).— 2. Werther und Tasso. Ein Ver- gleich. Goethes„Tasso“, ein„Dichterisches Totenopfer“? Goethes Iphigenie als Gleichnis. Das Unvergängliche der Schillerischen Jugenddramen(K.).— 3. Rahmenaufgabe: Zeitungen und Zeitschriften. Selbstgefundene Aufgaben: Die Anzeigen in einer Zeitung— ein Zeitbild. Wie die Presse beeinflußt. Soll man als Schülerin Zeitung lesen? u. a. m.(K.).— Was gibt mir Kleists Dichtung Penthesilea? Michael Kohlhaas, sein Recht und seine Schuld. Der tragische Gehalt in den Dramen: Guiskard, Penthesilea, Prinz von Homburg. Das Guiskardfragment, Versuch einer Würdigung(K.).— 5. Plan einer Abhandlung, nach Wahl. Gedankengang der Abhandlung„Die ſtalienpolitik der deutschen Kaiser“ von J. Haller in Form einer Gliederung(K.)— 6. Der Anteil der Kunst an meiner Bildung. Die kulturelle Bedeutung der modernen Technik. Unsere Klassen- fahrten von UIII bis Ol— Erinnerungen— oder mehr?(K.). 7. Reifeprüfungsaufsatz.
OIc. 1. Die Probleme in Goethes Leiden des jungen Werthers. Der Pfarrer von Grünau. Voß' Luise, ein Spiegel ihrer Zeit. Voß' Luise und Goethes Bermann und Dorothea.— 2. Egmont und Oranien. Schillers Kritik des Egmont und ihre Berechtigung. Die Rolle Florian Geyers im Bauernkrieg(nach G. Hauptmanns Trauerspiel)(K.).— 3. Die inneren Zustände Frankreichs unter Ludwig XIV.(K.).— 4. Die Hauptpersonen a) in E. T. A. Hoffmanns Fräulein von Sou- dery, b) in K. F. Meyers Leiden eines Knaben. Vergleich zwischen E. T. A. Hoffmanns Novelle Fräulein von Scudery und dem gleichnamigen Schauspiel Otto Ludwigs. Aus den Briefen der Frau von Sévigné.— 5. Schillers Ansicht über die Stellung der Frau und deren heutige Geltung. — 6. Der poetische Realismus in a) Otto Ludwigs Erbförster, b) Hebbels Maria Nagdalena, c) G. Freytags Journalisten, d) Otto Ludwigs Heiterethei, e) O. Ludwigs Zwischen Himmel und Erde. Der Kernpunkt der Handlung in O. Ludwigs Herodes und Nariamne oder Gyges und sein Ring. Vergleich zwischen Traumulus von A. Holz und den Trojanern von Corinth(K.)— 7. Reife- prüfungsaufsatz.
UI. 1./2. Vom Ceiste des Mittelalters, ausgehend von Wort oder Bild unserer Sammlung Lebens- gut. Aufgaben u. a.: Die Zünfte, das Gerichtswesen, die Gotik, die Totentänze, Walter von der Vogelweide. Wolfram von Eschenbach. Gottfried von Straßburg.— 3. Zur Orestie: Warum wird die Tat Orests gesühnt? Die religiöse Anschauung des Dichters der Orestie. Die Eumeniden, religionsgeschichtlich betrachtet. Die ethischen Widersprüche in den Göttersagen der Orestie.— 4. Wie zeigt sich der Zug zur Gemeinschaft in der heutigen Jugend? Eigenheim und Wochen- endheim im Großstadtleben. Das Zeitalter moderner Sachlichkeit— Redensart oder Fortschritt? Reden und Schweigen(K.).— 5./6. Über Lessing:„Begreifst du aber wieviel andächtig schwärmen leichter als gut handeln ist?“ Lessing als Typus des modernen Nenschen. Lessing als Befreier. Wie wirkt Lessings Nathan der Weise auf mich? Lessings Nathan der Weise und die Erziehung des Menschengeschlechtes, ein Vergleich.— 7. Zu Schiller: Gesetz und Freiheit als Problem in den Räubern und der Verschwörung des Fiesko. Der junge Schiller als Verkör- perung von Sturm und Drang. Sturm und Drang als Gegenbewegung gegen den Nationalis- mus. Die Charakterzeichnung einer Gestalt(oder mehrerer) beim jugendlichen Schiller(K.).—
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