Die„Jubiläumsstiftung der Elisabethenschule“ erstattet folgenden Bericht:
Einnahmen 1927
1927 Jdanuat. 1. Vortrag vom vorigen Jahre. RV 173.26 Juli.. 1. Hopothekzinsen. 3.„ 165.— Oezember3l. sonstige Zinsen.„ 14.24
SM 352.50
Ausgaben 1927
1927
a.. 20. Stipendium 3 RV 200.— Dezember3l. 10% Zinsen in bHiöhe von SM 179,24 auf Kapitaſ-Konto„ 17, 92 Dezember 31. Die Hälfte des Vortrags auf Kapitallonnto......„ 637,29 6 VoOFtradqdq.„ 67709
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— RM 352.50 Vorstehende Rechnung wurde geprüft und in Ordnung befunden. Frankfurt a. M., den 29. März 1928. Die Kassenprüfer: 88 gez. Warie Knörk. gez. W. Jost.
Die Stiftung will ehemaligen Schülerinnen der Elisabethenschule zur Erlangung eines prak- tischen oder wissenschaftſichen Berufes Beihilfen gewähren. Eine solche Aufgabe kann sie aber
nur dann erfüllen, wenn dem kleinen Kapitalstock durch freiwillige Spenden neue Mittel zuge- führt werden.
Ueber die festlichen und sonstigen außergewöhnlichen Veranstaltungen der Schule gibt das S. 27 folgende Verzeichnis Auskunft. Den Höhepunkt des Schuljahres bildete die Feier des 125 jährigen Bestehens der Schule am 28. und 29. März 1928. Die Schule ist bekanntlich schon am 18. April 1803 gegründet, und zwar als ein Bestandteil der alten Muster- schule, die Knaben und Mädchen bis Herbst 1876, freilich in getrennten Klassen, aufnahm. Der starke Besuch der gemeinsamen Schule machte eine Zerlegung in zwei Anstalten nötig; am 14. Oktober 1876 bezogen die WMädchen den Neubau am Börsenplatz, der von da ab nach Goethes Mutter, der Frau Rat, Elisabethenschule heißen sollte.
Nach dem großen Fest bei dem SOjährigen Namenstag der Schule am 25. bis 27. September 1926 hat die Schule mit ihrer Bruderanstalt, der Musterschule, absichtlich auf eine gesell- schaftliche Veranstaltung verzichtet und diese den beiden Schulvereinen überlassen, die den Tag denn auch am 21. April 1928 in der Loge Frankfurt überaus festlich begingen.
Wir selbst versammelten am 28. und 29. April unsere Schülerinnen, deren Angehörige, unsere Freunde und ehemaligen Mitarbeiter zu einer Ausführung von Hebbels Rubin, den Frau Studien- rat Boehden bearbeitet und aufs trefflichste einstudiert hatte. Auch die Entwürfe zur
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