Von diesen Schülerinnen haben aus O. I.a.: Frl. Adomeit, Loeser, Müller, Ramsbott, Stern und Weyand, aus O. I. b. Fräulein Fels, lsaak, Liermann, Senner und Thies die Prüfung mit dem Endurteil„gut“, Frl. Schwarz mit dem Endurteil„mit Auszeichnung“ bestanden.
Fräulein Ramsbott konnten wir im Reifezeugnis unsere besondere Anerkennung aus- sprechen; sie war während der letzten drei Jahre Vertrauensschülerin ihrer Klasse und hat sich als solche bewährt. Sie hat durch ihre musikalischen Fähigkeiten der Schulgemeinschaft wert- volle Dienste geleistet.
b) OBERSEKUNDAREIFEPROFUNC.
Als Auswärtige bestanden die Obersekundareife prüfung: Fräulein Maria Steyer am 29. März 1927.
c) DAS SCHLUSS2ZEUCGNIS DES LVZEUM S(OBERSEKUNDAREIFE) erwarben sich aus unseren beiden Untersekunden 47 Schülerinnen, davon eine im Herbst 1927. V. Befreiungen vom Unterricht.
Ola Olb Ula UIb O la OIlo Olle Ua UIIb OIIIa OIIb Ullla UllIlb Wa IVb VIO Va Vb Vla VIb Von Religion 1 6 1 12 2 4=— 1 1 2 1— 1—— 3— 3 1 2 Von leeibesiihunsen 6 5 8 9 10 6 2 12 2 7 3 1 2 4—— 3 3 2 Von Singen—====y=——===———=— 1—— Von Zeichnen- 2— 3——=—=——=—=——————
Von Nadelarbeite—
—— sYS==—1 1———————
V. Teilnahme am wahlfreien Unterricht und an den Arbeitsgemeinschaften.
Am freiwilligen Nadelarbeitsunterricht nahmen teil aus U. lla 9 Schülerinnen, U. Iib 12 Schülerinnen. Am Lateinunterricht in Ol— Un nahmen teil 91 Schülerinnen(5 Lehrgänge) An Kunstgeschichte in OdII 5,„ 42 Schülerinnen(1 Lehrgang) Am spanischen Unterricht(zusammen mit Schülerinnen der Herder-
und Humboldtschule) 5,„ 6 Schülerinnen(1 Lehrgang) Am Werkunterricht 5„ 13 Schülerinnen(1 Lehrgang) Am Kurzschriftunterricht in OII UIII ,„„ 33 Schülerinnen(2 Lehrgänge) Am Haushaltungsunterricht in UIII,„ 27 Schülerinnen(2 Lehrgänge) An der Philosophischen Gesellschaft„ 18 Schülerinnen(1 Lehrgang) An der Biologischen Gesellschaft,„ 10 Schülerinnen(1 Lehrgang) Am wirtschaftlichen Rechnen„ 16 Schülerinnen(1 Lehrgang)
O. Aus dem Leben der Schule.
Die Elisabethenschule zählte im Schuljahr 1927,28 zwanzig Klassen; es wirkten an ihr 22 fest- angesteilte und 17 Hiffslehrkräfte. Die Verschmelzung des ehemaligen Lyzeums am Börsen- platz mit den Oberklassen des Oberlyzeums ist der Anstalt gut bekommen; die Schule nimmt einen erfreulichen Aufstieg. Freilich stellt die Form des Oberlyzeums wohl den schwie- rigsten Schultyp der Mädchenvollanstalten dar, denn ein gut Teiſ der wissenschaftlichen Ar- beiten drängt sich, z. Z. wenigstens noch, in die drei obersten Klassen zusammen, die die Schüle- rinnen aus den verschiedensten Lyzeen Frankfurts und der Nachbarorte zusammenfassen müssen. Die Gefahr der Überbürdung liegt um so näher, als die Oberlyzeen neue Aufgaben zu erfüllen haben, auf die die oberen Klassen der Lyzeen noch nicht eingestellt sein können. Darum treten wir dem Gedanken der„Arbeitsgemeinschaften“, wie sie die neuen Lehr- pläne ins Leben gerufen haben, nur zögernd näher. Anderseits ist nicht zu verkennen, daß sich viele Schülerinnen allerorts zur Reifeprüfung drängen, denen die nötige Begabung und der erforderliche Arbeitswille fehlt, z. T. weil die Reifeprüfung törichterweise von allen möglichen Berufen gefordert wird; solche Schülerinnen kommen natürlich auf der Oberstufe nicht mit.
Die Aufnahme in die Sexten erfolgt nunmehr nach vierjährigem Grundschulbesuch nach einer Aufnahmeprüſang, die in diesem Schuljahr am 19. März 1928 die Herren Garz und Hartmann von der befreundeten Schwarzburg-Reformschule, Herr Hoffmann von der Holz- hausenschule und Frl. Pfeifer und Herr Jost unter Leitung des Direktors vornahmen. Nur zwei
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