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c) Schlußzeugnis des Lgzeums und der Obersekundareife.
Von den Schülerinnen der beiden Untersekunden erwarben 35 beim Abgang von der Schule das Schlußzeugnis des Lgzeums und die damit verbundenen Rechte der Obersekundareife.
Der Obersekundareifeprüfung unterzogen sich eine Schülerin im Herbst 1925 und fünf Nicht- schülerinnen vor Ostern 1926. Sämtliche Prüflinge haben die Prüfung bestanden.
V. Befreiungen vom Unterricht.
8 0Ol u h i i e ih e lh V Va VI Ve Summe Von Religion 1 1 10— 3— 1———— 1—— 1— 18 Von Leibesibungen 3 12 4 3=—( 3 1 2 2 1 5 2—— 45 Von Singen— 1—————————————— 1 Von Zeichnen————————————————— Von Nadelarb.—————— 2————— 1——— 3
VI. Teilnahme am wahlfreien Unterricht(Arbeitsgemeinschaften).
Am freiwilligen Nadelarbeitsunterricht in UII nahmen teil: Aus UIIa 6 Schülerinnen, aus U IIb 21 Schülerinnen. Am Lateinunterricht in OI—UII nahmen teil 59 Schülerinnen(5 Lehrgänge). An Kunstgeschichte in O—UII-„ 80 Schülerinnen(2 Lehrgänge). Am spanischen Unterricht(zu- sammen mit Schülerinnen der
Herder- und Humboldtschule)—„ 5 Schülerinnen. Am Werkunterricht in O I—0III 5.„. 26 Schülerinnen(2 Lehrgänge). Km llaushaltungsunterricht in U III-
und OIII.„ 33 Schülerinnen(3 Lehrgänge).
D. Aus dem Schulleben.
I. Allgemeines.
Mit Ausnahmen der Grundschulklassen wählten die Klassen ihre Vertrauensschülerinnen selbst. die für die Ordnung in den Klassen sorgten und die Verbindung mit den Lehrkräften sicherten. Die Schülerinnen von Untersekunda aufwärts hielten in den Pausen Ordnung. Die Sextanerinnen, unsere lustigen„Spatzenn, pickten in den Gängen und dem Hofe flugs das herumliegende Papier usw. auf.
Die Schulgemeinde trat wieder ins Leben und beriet über das Landheim, über eine Saminlung für die Gehirnverletzten, hörte Vorträge über die Wolgadeutschen von Fräulein Olga Liebig, ciner Schülerin der S-Klasse; über die Kufsteinfahrt des V. D. A. von Fräulein Hasselbach(0 II); auch vnurden Lichtbilder dieser Fahrt vorgefäührt.
Der Seminarklasse hielt Herr Dr. Polligkeit am 2. Mai einen Vortrag über die Reichsjugend- wohlfahrtsgesetze, und Herr Universitätsprofessor Dr. Spranger fand sich im Anschluß an seine Frank- furter Vorträge zu einer Aussprache über Prziehungsfragen bereit. Die Klasse besuchte u. a. die Odenwaldschule, die Schwarzburg- und Röderberg-Reformschule, den Montessorikindergarten, die Ju- gendsichtungsstelle und das Jugendgericht.—
Der Lektor Ilerr Fraikin hielt mit ziemlich sämtlichen Klassen französische Sprechübungen ab, leider allerdings nur je eine Stunde.
Der Spielnachmittag auf der Bertramswiese galt in allen Klassen als aufgabenfreier Nachmittag. Im Winterhalbjahr erhielt die Quinta und die 3. Ubungsschulklasse pflichtmäſsigen Schwimmunter-


