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7. Tlaturkunde 1 St. Im Sommer: Naturgeſchichte der blütenloſen Pflanzen, einige Familien der Phanerogamen, Blütenbiologie, Abſtammungslehre. Im Winter: Das Wichtigſte aus der Lehre vom
Licht. Geſundheitspflege, einiges aus der Nahrungsmittelchemie. Schwartze. Rühle.
8. Rechnen: 2 St. Einfachere Rechnungen aus der Algebra. Geometriſche Grundbegriffe, Flächen⸗ und Körperberechnungen. Schwartze. Friſch.
9. Leichnen: 2 St. Wie in Klaſſe I. Müller; E. Ermel.
[10. Stenographie(wahlfrei): 2 St. Einführung in die Redeſchrift Gabelsbergers. Schreib⸗ übungen Gantter.]
Seminar CI. Klaſſenlehrerin: Oberlehrerin Auguſte Barth.
1. a. Evangeliſche Religionslehre: 2 St. Die Geſchichte des Alten Teſtamentes in ihrem Zuſammenhange. Behandlung einer größeren Anzahl von Pſalmen und ausgewählter Abſchnitte aus den Propheten. Wiederholung und Erklärung der 20 im Lehrplan bezeichneten Kirchenlieder; im Anſchluß daran die Geſchichte des evangeliſchen Kirchenliedes in ihren Hauptzügen. Wiederholung des Katechismus mit Worterklärung. Rehorn.
b. Katholiſche Religionslehre: 2 St., gemeinſam mit Sem. CII und B. Katechismus: Die Lehre von der Kirche, von den Geboten im Allgemeinen, von den 10 Geboten Gottes und den Geboten der Kirche; die Lehre von der Sünde und von der Tugend. Bibl. Geſchichte: Jugendgeſchichte und Lehrtätigkeit Jeſu. Kirchengeſchichte des chriſtlichen Altertums. Quirmbach.
c. Israelitiſche Religionslehre: Gemeinſam mit A und B.
2. Deutſch: 4 St. Klaſſenlektüre, teilweiſe Privatlektüre: Eichendorff, Kleiſt, Grillparzer. Hebbel: Die Nibelungen. Jordan: Die Nibelungen. Die erſte Blütezeit der deutſchen Dichtung. Myſterien.
Hans Sachs. Aufſätze. Zahlreiche Gedichte gelernt. A. Barth. 3. Geſchichte: 2 St. Neueſte Geſchichte von der Franzöſiſchen Revolution bis auf die Gegen⸗ wart, mit beſonderer Berückſichtigung der ſozialen Frage. Griechiſche Geſchichte. Froning.
4. Schulkunde: 2 St. Empfindungen, Gefühle, Vorſtellungen, Aff kte, Aſſoziationen, Bewußt⸗ ſein, Aufme kſamkeit, Phantaſie, Verſtand; unter beſonderer Berückſichtigung des Seelenlebens des Kindes. Aus der Gechche de Pädagog k. Buchegger.
5 kranzöſiſch: 4 St. Geleſen: Rouſſeau, Emile, ausge v. Kapit l, Fénélon, l'Education des filles; Nouvelles modernes par Daudet, Bazin. Normand, Féval. Wiederholung der Formenlehre und der Syntax. Uberſetzungen und freie Arbeiten. Buchegger.
6. Engliſch: 4 St. Scott: The Lady of the Lake. Moore: Paradise and the Peri. Byron: The Siege of Corinth. Kingsley: Hypatia. Ausgewählte Kapitel aus Formen⸗
lehre und Syntax. Überſetzungen und Aufſätze. Übungen im freien Sprechen. Barth. 7. Erdkunde: 2 St. Das Wichtigſte aus der allgemeinen Geographie. Deutſchland. Die Balkanhalbinſel. Appenninenhalbinſel. Pyrenäenhalbinſel. Frankreich. Froning.
8. Taaturlehre, Nlaturbeſchreibung: 3 St. Phyſik: Mechanik der feſten, flüſſigen und luft⸗ förmigen Körper. Chemie: Sauerſtoff— Waſſerſtoff— Atomtheorie— Waſſer— Stickſtoff— die Luft— Kohlenſtoff— Schwefel— Natrium— Kalium— Eiſen. Zoologie: Der menſchliche Körper. Botanik: Mikroſkopiſche Elemente der Pflanze, Zellteilung, Aſſimilation der Pflanzen, Pilze, Algen und Flechten. Blütenbiologie. Rühle.
9. Rechnen und Raumlehre: 3 St. Rechnen: Die Grundrechnungsarten mit ganzen Zahlen. Die Teilbarkeit der Zahlen. Die gemeinen Brüche und die Dezimalbrüche. Die Schlußrechnung. Die Prozentrechnung, Einführung in die Algebra. Raumlehre: Die Lehre von den Geraden, Winkeln und Dreiecken, mit beſonderer Berückſichtigung der Kongruenz. Fundamentalkonſtruktionen. Parallelogramm,
Trapez, Vieleck und die Kreislehre. Kolbe. 10. Schreiben: 1 St. Die kleinen und die großen deutſchen Formen. Schreibübungen. Methodik des Schreibens in der Schule. Kneten. F. Baruch.
11. Zeichnen: 2 St. Im Sommer leichte Wiederholungsaufgaben aus dem Penſum des Zeichenunterrichts in der höheren Mädchenſchule, von der dritten Klaſſe an aufwärts. Skizzieren im


