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eichel; Hedwig Schirmer IIa. Gallenbildungen an einem Eichenzweig; Bertha Engler IIb. ein Stück Zuckerrohr; Marie Gerlach IIIa. eine Rose von Jericho; Louise Quilling IVb. ein Riesenkürbis von 73 Pfd.; Emy Lindheimer VIb. 2 Polyporus aus dem Wald von Großigerau und Flechten aus dem Schwarz- wald; Henny Welker VIb eine Sammlung verschiedener lsamen.
Mineralogische Sammlu ng: Fräulein Süskind SA. Feldspat aus dem Odenwald; Fräulein Helene Philippi Orthoklaszwillinge und Bergkrystalle von Baveno; Fräulein Flöry Mettegang SC. künstliche Schwefelkrystalle; Fräulein Katha Hellfeld SC. ein Balamnit aus dem braunen Jura; Alice Oppenheim Ia. stalaktitischer Brauneisenstein; Anna Roth Ib. Iron sand from Taranaki New Zealand west coast; Tony Meyer. Baß Ia. einige Mineralien; Adele Kiessling Ib, ein Alaunoktaöder; Cary Schlesicky IIa. ein großzer Bergkrystall; Kathi Kruck Ib. gesponnenes Glas; Leonore Burnitz IIa. eine Achatkugel; Mina Pfeil Ib. Porphyrkugel und Gips von Thüringen. Clara Ritgen Va. Gips von Reinhardtsbrunn; Mina Winkler Vb. Kammbkies und Kupferkies von Siegen; Elise Gerlach VIb. Schwefel von Ginnheim, Louise Bertling VIa. Lava.
Physikalische Sammlun g: Herr Dr. Emil Buck das Modell einer Dam pfmaschine.
Sammlung chemischer Prä parate: Fräulein Katha Hellfeld SC. ein gol- dener Ring.
C. Sonstige Lehrmittel.
Es ist uns.eine angenehme Pflicht auch an dieser Stelle den Dank zu wiederholen, welchen wir Frau Professor Hiller, geb. Lorey, in Halle schuldig sind. Dieselbe wendete uns in treuer Anhänglichkeit an die Schule, welcher auch sie als Schülerin angehörte, als Geschenk einen Flügel zu, ein schönes, wohlerhaltenes Instrument. Die wachsende Zahl unserer Klassen macht es uns wünschenswert, den Gesangunterricht nicht auf den Singsaal beschränken zu müssen; sondern auch je nach Umständen ein Klassenzimmer zu diesem Zwecke verwendbar zu haben. In diese Möglichkeit sind wir überraschend schnell versetzt durch den Besitz eines zweiten Klaviers; der freundlichen Geberin sagen wir darum ebensowohl für das Geschenk unsern berzlichen Dank, wie nicht minder für die freundschaftliche Gesinnung, welche sie unserer Schule be- wahrt hat.
Auch ein zweiter, lange gehegter Wunsch beginnt seiner Erfüllung näher zu rücken.
Da die Zahl der Schülerinnen unserer Schule eine so große ist, muß der Gedanke an die Gründung einer Schülerinnenbibliothek wohl ausgeschlossen bleiben. Um so dringender wird jedoch das Bedürfnis nach einer Bibliothek für unsere Seminaristinnen. Dieselben müssen die Bekannt- schaft mit einer großen Zahl von Erscheinungen aus unserer klassischen Litteratur nachweisen, sollen gewisse Hauptwerke auf dem Gebiete der Litteraturgeschichte, Geschichte, Pädagogik, Jugendlitteratur aus eigener Anschauung kennen, sollen auch Anleitung und Beihülfe bekommen, ihren Bildungskreis nach eigener Neigung und eigenem Ermessen erweitern zu können. Solange uns nicht aus öffentlichen Mitteln ein Zuschuß bewilligt ist, werden wir auf Privathülfe ange- wiesen bleiben. Aus den Kreisen des Kollegiums wie früherer Schülerinnen des Seminars ist schon mancher Beitrag, namentlich an wertvollen Büchern uns zugeflossen; wir werden in der nächst- jährigen Einladungsschrift diese Zuwendungen mit Dank bestätigen.


