Jahrgang 
1929
Einzelbild herunterladen

Buchdruckereibesitzer R. Gleiber, Frau M. Glück,

Major a. D. Werner Hart, Kaufmann H. Kleinböhl, Gewerkschaftssekretär P. Krämer, Stadtbaumeister L. Hofreiter, Frau K. Huthmacher,

Gärtner H. Heister,

Frau K. Weisse.

Es fanden im Laufe des Jahres mehrere Beiratssitzungen statt, die von der rührigen Teilnahme unserer Elternschaft am Leben der Schule Zeugnis gaben. In einem Rund- schreiben wandte sich der Elternbeirat an die gesamte Elternschaft mit der dringenden Bitte, durch vertrauensvolle Gemeinschafts-

b) Elternversammlungen

Klassenelternabende beschäftigten sich mit der Wegscheidefrage und die Schulbe- ratung der Quartaner, ob die Realschule, die Deutsche Oberschule oder eine andereSchul- art ab UIII zu wählen ist. In einer stark

c) Elternnotgemeinschaft

Die Aufbringung der Beiträge erfolgt durch freundliche Mitwirkung einiger Her- ren und Damen der Elternschaft. Dadurch konnte einerseits das Verbot des Ministers beachtet werden, daß derartige Beiträge nicht durch die Schule zu erledigen sind, andererseits gingen uns die wertvollen Un- terstützungsgelder für Ergänzung unserer Lehrmittel, Ausgestaltung unserer Schul- feiern, Zuschüsse an bedürftige Schüler bei Wanderungen usw. nicht verloren. Das Er- gebnis der Halbjahressammlung beträgt 723.80 Mk.

Die Schule fühlt sich zu großem Dank verpflichtet gegenüber allen denen, die zur Erhaltung dieser wertvollen Einrichtung bei- getragen haben. Besoönders sei dem Vor- sitzenden des Elternbeirates, Herrn M. Ba- lon, aufs herzlichste gedankt für seine rüh- rige und erfolgreiche Arbeit bei der Einrich- tung und Durchführung der Geldsamm- lungen.

Elternbeirat und Schule hoffen, daß die Opferfreudigkeit der Eltern auch in der Zu- kunft der Schule und ihren Schülern er- halten bleibt. Der Wert dieser Notgemein- schaft liegt besonders darin, daß jeder Be-

arbeit die Tätigkeit des Elternbeirats wirk- kräftig zu gestalten bezw. zu erhalten. Er ist dankbar für jede Anregung, die ihm aus Elternkreisen bezüglich der Mitwirkung der Elternschaft am Wohle und Gedeihen un- serer Schule, zum Besten unserer Kinder kommen wird. Besonders begrüßt er Vor- schläge für Besprechungen in Klassen- und Gesamtelternversammlungen.

Beschwerden, Wünsche und Anfragen über einzelne Schüler können nur dann im Elternbeirat erledigt werden, wenn sie grundsätzlicher Natur sind; doch ist der Vorsitzende des Elternbeirates gerne bereit, falls etwa Schwierigkeiten zwischen Eltern- haus und Schule in Einzelfällen auftreten, die Vermittlung zu übernehmen.

besuchten Elternversammlung am 7. 11. 28 wurden die Erziehungsschwierigkeiten der reifenden Jugend eingehend behandelt. Den grundlegenden Vortrag hatte Studienrat Dr. Ludwig übernommen.

trag, auch die geringste Zahlung, willkom- men ist und dankbar angenommen wird. Darüber hinaus dürfen wir erwarten, daß Eltern, die zu einem größeren Opfer sich imstande fühlen, bei besonderer Gelegenheit (Aufnahme, Osterversetzung oder erfolgrei- cher Abschluß der Schulzeit) Anlaß zu ein- maligen Zuwendungen finden. Die Schule kann auf diese freiwillige Unterstützung durch das Elternhaus nicht mehr verzich- ten, zumal für die notwendigen Studien- fahrten der Oberklassen erhebliche Zu- schüsse durch die Elternnotgemeinschafts- kasse geleistet werden müssen. Aber noch weniger möchten wir nach den bisheri- gen Erfahrungen auf die sittlichen Werte dieser Opfergaben Verzicht leisten, die der regen Teilnahme unserer Elternschaft an den Aufgaben der Schule ein stolzes Zeug- nis ausstellen. Zahlungen für die Notschulgemeinschaft Können jederzeit auf das Postscheckkonto der Schule Hauptpostscheckamt Frank- furt d. M. Kto. Nr. 54345(Adlerflycht- schule, Städt. Realschule, Deutsche Ober- schule) zugeführt werden.

17