Jahrgang 
1914
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Schulbeginn.

Lehrer- kollegium.

Vertretungen.

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b) Eingänge vom Kuratorium der höherenkSchulen.

1910 Januar 26. Infolge des starken Andrangs zur Supernumerar-Laufbahn in der städtischen Verwaltung muß darauf hingewiesen werden, daß junge Leute, die zur Er- langung der Primareife länger als 1 Jahr in der Ober-Sekunda verbleiben müssen, für diese Laufbahn nicht mehr angenommen werden können.

Ebenso können diejenigen, die in Deutsch oder Mathematik ein mäßiges Zeugnis haben, auf Annahme nicht rechnen.

Juni 1. Trotz wiederholten Verbots bringen die Schüler immer wieder Flaschen mit Getränken mit auf die Spielwiesen. Die Flaschen bleiben liegen, werden zer- trümmert und bedeuten dann eine große Gefahr für die Spielenden. Das Mitnehmen von Flaschen und Glassachen ist daher aufs strengste zu ver- bieten, und die die Aufsicht führenden Lehrer sind angewiesen, in dieser Beziehung scharfe Uberwachung eintreten zu lassen.

1913 Febr. 13. Die Eltern werden darauf aufmerksam gemacht, daß die Anträge auf Be- willigung von Freistellen für höhere oder Mittelschulen bei den städtischen

Schulbehörden schriftlich im Falle des Übergangs zu einer Mittel- oder höheren Schule jeweils bis zum 15. Januar, andernfalls bis zum 1 April oder 1. Oktober einzureichen sind.

III. Chronik der Schule.

Das zu Ende gehende Schuljahr begann Donnerstag den 3. April 1912 mit der Prüfung bezw. Aufnahme der für Real- und Vorschule angemeldeten Schüler. Zu den aus den beiden Vorschulklassen aufrückenden Schülern wurden in die beiden Sexten 11 auf- genommen, in den anderen Realklassen kamen 10 neue Schüler hinzu. In die Vorschule traten 65 Schüler ein, und zwar 57 in die zwei untersten Parallelklassen V. und V. 3 b, so daß die ganze Schule, Realschule und Vorschule zusammen, mit einem Bestand von 522 Schülern in das neue Schuljahr eintrat.

Der regelmäßige Unterricht nahm seinen Anfang Freitag den 4. April morgens 7 ½ Uhr mit einer gemeinsamen Andacht in der Aula, wo der Direktor, wie alljährlich, die in die Realschule aufgenommenen Schüler mit den Bestimmungen der Schulordnung bekannt machte.

Zu den Mitgliedern des Lehrerkollegiums, das an der Schule dasselbe geblieben ist wie im Jahr zuvor, sind schon seit Schulanfang 1912 die Herren Religionslehrer Dr. Moritz Mainzer und Kantor Scheuermann ergänzend hinzugetreten, um den jüdischen Religionsunterricht zu erteilen, der nunmehr als Pflichtfach zum planmäßigen Unterricht der Anstalt gehört.

Als Vertreter haben im Laufe des Jahres neben den Herren des Lehrerkollegiums die an der Anstalt zur Ableistung ihres Probejahres beschäftigten Kandidaten des höheren Lehr- amts Dr. Franz Kirchgäßner, Ludwig Zenetti und Alex Kranz ausgeholfen, ferner Herr Oberlehrer Dr. Thüre und Herr Dr. Paul Beyer, der am Ende seines Probejahres an der Musterschule stand. Wiederholt hatte auch Herr Pfarrer Groenhoff von der Peterskirche