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e) Die bei der schriftlichen Reifeprüfung gestellten Aufgaben.
Deutscher Aufsatz: Zur Auswahl gestellt: 1I. Wie finden die sozialen und sozia- listischen Gedanken des 19. Jahrhunderts ihren Niederschlag in der Weimarer Reichsverfassung von 1910˙? 2. Unsere engere Heimat als Kulturlandschaft. 3. Fausts Stellung zur Religion in Goethes Faust I. 4. Altes und Neues im Wesen des Deutschen von heute.
Französisch: Nacherzählung der deutsch vorgetragenen Erzählung:„Der afrika- nische Rechtsspruch“(nach Johann Gottfried Herder).
Englisch: Nacherzählung. der deutsch vorgetragenen Erzählung:„Till Eulen- spfegel“(nach G. Klee: Zwanzig deutsche Volksbücher).
Mathematik: 1. Parallel zur großen Achse der Ellipse 3X ²2+ 4y²= 48 ist eine Sehne so zu ziehen, daß das durch die Endpunkte der Sehne und die der Achse gebildete Trapez möglichst groß wird. Welche Abscissen haben die Endpunkte der Sehne, und wie groß ist der Maximalwert der Trapezfläche? 2. Wie lauten die Gleichungen der beiden Tangenten der Parabel y²= 8x, von denen die
eine der Geraden y= 3— 4 parallel und die andere auf ihr senkrecht steht? Welches sind die Koordinaten des Schnittpunktes?
3. Wie grobß ist das spezifische Gewicht des Stoffes einer in Wasser schwimmenden Kugel, wenn die Wasseroberfläche einen unter 30⁰1 gegen sie geneigten Durch-
messer stetig teilt und nur der kleinere Teil der Kugeloberfläche über Wasser ist?
f) Die Einrichtung des künstlerischen und technischen Ünterrichts.
Der Zeichen- und Kunstunterricht: Der Zeichen- und Kunstunterricht hat allgemein die Aufgabe, mit den ihm als Kunstfach eigenen Mitteln an der Bildung der Persönlichkeit und der Vertiefung des Kulturverständnisses mitzuwirken. Er entwickelt die im Kinde vorhandenen Kräfte des Schauens und Gestaltens, bringt die Jugend in ein persönliches inneres Verhältnis zu den Schöpfungen der bildenden Kunst und weckt in ihr das Gefühl für Form und Farbe. Die erzieherische Aufgabe des Unterrichts besteht in der Gewöhnung des Schülers an eine selbständige, zielbewußte Arbeitsweise. Unterstufe VI-V: 1) Freies Zeichnen: Freies Gestalten von Eindrücken und Erleb- nissen aus der Umgebung und der Gedankenwelt des Schülers durch Zeichnen, Malen, Ausschneiden, Kleben, Formen, Basteln usw. Ubungen im Gedächtnis- zeichnen. Ubungen in einfacher dekorativer Schrift(Blockschrift) sowie in schwarz-weißer Flächenaufteilung. Letztere führten in Quarta zum Linolschnitt. 2) Gebundenes Zeichnen: Anleitung zum Gebrauch von Lineal, Meßstreifen und Zirkel beim Gestalten von Spielzeug und einfachen Gebrauchsgegenständen aus Papier, Pappe, Stoff usw.(Christbaumschmuck, Drachen, Zifferblatt einer Uhr usw.).


