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der Anstalt, dem jetzigen stud. phil. Herrn Karl Nehrdich: Schwarz, Charakterköpfe aus der antiken Literatur; von dem früheren Schüler der Anstalt Herrn Fr. Görk dessen Werk: Lehrbuch der deutschen doppelten Buchführung; von der Verlagsbuchhandlung: Müller und Pietzker, Rechenbuch für die unteren Klassen der höheren Lehranstalten; von Leutert& Schneidewind in Dresden: das Anschauungsbild Kokospalme; von dem Untertertianer Schmieder: ein Glas mit Staßfurter Salzen; von dem früheren Schüler der Anstalt Herrn Maschinenfabrikanten Grebestein in Eschwege: 1 Stück verkieseltes und verkohltes Holz und ein Wirbel eines größeren Wirbeltieres, die beim Baggern in der Werra gefunden wurden.
VI. Stiftungen und Unterstützungen für Schüler.
Das Schulgeld war im Schuljahr 1907 25 Schülern ganz und 14 halb erlassen; die erlassene Summe betrug 4025 M.
Die Zinsen der 1800 von früheren Schülern der Anstalt begründeten Jubiläums- stiftung werden zu Ostern d. J. zum vierzehnten Male verteilt werden.
Die beiden Stipendien der Oberlehrer-Wessel-Stiftung von je 90 M. bezogen der Obersekundaner Walter Steyer(zum zweiten Male) und der Untertertianer Wilhelm Bachmann,; die Bücherprämien derselben Stiftung erhielten Paul Riemann(OlIIr), Karl Wähler(UIIIg), Karl Mainz(Vg), Rudolf Reuffurth(VIg) und Friedrich Siebert(VIIr).
Dem Abiturienten-Stipendienfonds von 1905, der am Ende des vorigen Berichts- jahres die Höhe von 267 M 42 Pf. erreicht hatte, flossen zu: l. von den vorjährigen Abiturienten 23 M als zweite Rate, 2. von den diesjährigen Abiturienten 40 M, so daß der Fonds jetzt die Höhe von 330 M 42 Pi. erreicht hat. Diese Summe ist verzinslich bei der hiesigen Kreissparkasse(Sparkassenbuch Nr. 36512) angelegt.
VII. Mitteilungen an die Schüler und deren Pltern.
Im Interesse der Förderung des für das Wohl der Schüler in erziehlicher wie in unterrichtlicher Hinsicht wichtigen Zusammenwirkens von Eltern und Lehrern sind inkolge höherer Anordnung von dem Direktor tägliche, von den übrigen Lehrern wöchentliche Sprechstunden angesetzt. Das Nähere ist aus einer in dem unteren Korridor des Anstaltsgebäudes angeschlagenen Tabelle zu ersehen.— Selbstverständlich sind die Lehrer auch zu anderen als den in dieser Zusammenstellung angegebenen Zeiten für Eltern und Pfleger ihrer Schüler zu sprechen.
Nicht selten geschieht es, daß Schüler, die zu Ostern nur mit großen Be- denken versetzt sind, ja solche, denen geradezu aufgegeben ist, durch geeignete


