30 Apparat; Ein Element(Leclanché); Eine Wasserstrahl-Turbine mit Dynamo; Ein kleiner Funkeninduktor; Zwei Spiegelglasscheiben auf Holzfüssen; Drei Fernsprech-Wandgehäuse älterer Art; Schröder und Kull, Biologische Wandtafeln zur Tierkunde, Nr. 11, 13, 32 und 42; 12 Stereoskopbilder von Nieting, Hamburg; Situspräparate von Leuciscus rutilus und Cricetus frumentarius; 1 Skelett der Kreuzotter; 1 Naturalienkasten; 30 Kästen und 30 Blumentôpfe(zur Einführung in das Zeichnen prismat. und zylindr. Formen); 17 Stück Ge- brauchsgegenstände als Unterrichtsmodelle; 30 Schutzkästen für Schmetterlinge; 31 Schutz- ständer für Pflanzenblätter; 32 Künstlerpostkarten als Anschauungsmittel; 2 Transportkasten für die Pflanzenständer. Geschenkt wurden: Von Herrn Regierungsbaumeister T. Schäfer- Elberfeld: 2 Kabelstücke; von dem Schüler der Quinta Wilhelm Arnold: 1 Fuchsschaädel. Allen freundlichen Gebern sei auch an dieser Stelle der wärmste Dank ausge- sprochen.
VI. Stiftungen und Unterstützungen für Schüler.
Das Schulgeld war im Schuljahr 1905 10 Schülern ganz und 19 halb erlassen; die erlassene Summe betrug 2430 M.
Die Zinsen der 1890 von früheren Schülern der Anstalt begründeten Jubiläums- stiftung werden zu Ostern d. J. zum zwölften Male verteilt werden.
Aus der Oberlehrer Wessel-Stiftung bezog das eine Stipendium der stud. phil. Emil Schaumberg aus Schwebda(aus der Familie des Stifters). das andere der Gymna- sial-Oberprimaner Heinrich Hollstein; die Bücherprämien erhielten Fr. Volland(UI), W. Schaumberg(UIIr), W. Münscher(OIIIg) und W. Schaub(V g).
Als Grundstock für ein zu begründendes Stipendium soll eine Summe von 40 M. dienen, die dem Direktor von den Herbstabiturienten des Jahres 1905 übergeben wurde.
Das von dem Kreisausschuss gegründete Kapital von 1000 M, dessen Zinsen bisher zur Anschaffung von Spielgeräten verausgabt wurden, wird mit Zustimmung des Stifters zur Pflege des Schülerruderns verwendet(s. ob.).
VII. Mitteilungen an die Schüler und deren Eltern.
Im Interesse der Förderung des für das Wohl der Schüler in erziehlicher wie in unterrichtlicher Hinsicht wichtigen Zusammenwirkens von Eltern und Lehrern sind infolge höherer Anordnung von dem Direktor tägliche, von den übrigen Lehrern wöchentliche Sprechstunden angesetzt. Das Nähere ist aus einer in dem unteren Korridor des Anstaltsgebäudes angeschlagenen Tabelle zu ersehen.— Selbstverständlich sind die Lehrer auch zu anderen als den in dieser Zusammenstellung angegebenen Zeiten für die Eltern und Pfleger ihrer Schüler zu sprechen.


