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Thorey stellten verschiedene Körpermodelle zum Gebrauch beim stereometrischen Unter- richt her und der Real-Obertertianer Fusch lieferte in Rundschrift eine grössere Menge Aufschriften für die naturwissenschaftliche Sammlung.
Für die der Schule überwiesenen Geschenke beehrt sich der Unterzeichnete im Namen der Anstalt gebührenden Dank zu sagen.
VI. Stiftungen und Unterstützungen für Schüler.
Die Schulgeldbefreiungen betrugen 63.%, indem das Schulgeld ganz er- lassen war I1, halb 6 Schülern, sodass die Summe des Schulgelderlasses 1320 Mark betrug.
Ausserdem besteht seit 1890 die von früheren Schülern begründete Jubiläums- stiftung, aus deren Zinsen würdigen Schülern der Anstalt eine Beihülfe zum Schulgelde oder zur Beschaffung von Lehrmitteln gewährt werden soll. Dieselben sind Anfang dieses Schuljahres zum dritten Male verteilt worden. Es wurden damit folgende Schüler ausge- zeichnet: Hermann Gischler aus Real-Quinta, Karl Schulz aus Gymnasial-Quinta, Georg Claus aus Keal-Quarta, Otto Holstein aus Gymnasial-Quarta, Wilhelm Reinhardt aus Real- Untertertia, Otto Böhm aus Gymnasial-Untertertia, Erich Jünge aus Gymnasial-Obertertia und Wilhelm Schanze aus Gymnasial-Sekunda.
Aus dem von dem Kreisausschuss gegründeten Fonds von 1000 Mark für die Jugendspiele sind an Zinsen für das Jahr 1805 der Schule 35,04 M. überwiesen worden. Die Ausgaben für Ausbesserung und Neubeschaffung von Gerâten haben im verflossenen Jahre 25,45 M. betragen, sodass die Turnspielkasse, unter Hinzurechnung des Kassenrestes vom Vorjahre(6,87 M.) jetzt 16,46 Mark enthält.
Ein Freund der Schule hat auch dieses Jahr wiederum 20 Mark zur Beschaffung von Bücherprämien für würdige Schüler geschenkt; die dafür erworbenen Bücher wurden stiftungsgemäss am Schulschlusse verteilt. Zu demselben schönen Zwecke wurden die von Herrn Fabrikant Zeuch überwiesenen 20 Mark bei der Hundertjahrfeier Kaiser Wilhelms des Grossen verwendet.
Für alle diese der Anstalt dargebrachten Spenden beehrt sich der Unterzeichnete seinen aufrichtigen Dank auszusprechen.
VII. Mitteilungen an die Schüler und deren Pltern. Ferienordnung für das Schuljahr 1897/98.
Osterferien: vom I1. bis 26. April einschliesslich, Pfingstferien: vom 6.— 9. Juni„
Sommerferien: vom 4. Juli bis 2. August„
Herbstferien: vom 26. September bis I1. Oktober einschliesslich, Weihnachtsferien: vom 24. Dezember 1897 bis 6. Januar 1898.


