Jahrgang 
1888
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3 und 2 m. Wie gross ist die Mantelfläche? 4) Aus der Differenz zweier Seiten= 27, der dritten Seite= 173 und einem der letzteren anliegenden Winkel= 56⁰ 25 13 die übrigen Stücke des Dreiecks zu berechnen. B. Zu Ostern: 1) Ein Wasserbehälter kann durch 2 Röhren gefüllt werden, durch die eine 2 Stunden früher als durch die andre. Durch beide Röhren zusammen wird der Behälter in 1 Stunden gefüllt. In wie viel Stunden wird der Behälter voll werden, wenn die Röhren einzeln fliessen? 2) Ein Dreieck zu zeichnen aus der Differenz zweier Seiten, der Differenz ihrer gegenüberliegenden Winkel und der dritten Seite. 3) Auf einer Anhöhe an der Küste steht ein 18 m hoher Turm. Die Depression eines vor Anker liegenden Schiffes ist am Fusse des Turmes = 402, an seiner Spitze 4⁰52%. Wie gross ist die horizontale Entfernung des Schiffes und wie gross ist die Höhe des Berges? 4) In der Graundfläche eines geraden 12 m hohen Cylinders ist eine Sehne gezogen, welche so lang ist als der Radius der Grundfläche und zwar 2 cm; durch diese ist zur Axe parallel eine Schnittfläche gelegt. Wie gross sind die beiden Abschnitte des Cylinders? C. Für den Extraneer: 1) Zwei kubische Gefässe haben zusammen 407 cem Inhalt. Die Höhe des einen nebst der Höhe des anderen beträgt 11 cm. Welchen Inhalt hat jedes der beiden Gefässe? 2) Ein Dreieck zu konstruieren, wenn dio Grundlinie, der gegenüberliegende Winkel und die Differenz der beiden Seiten gegeben sind. 3) Den Inhalt eines abgestumpften Kegels zu berechnen, wenn die Radien der Grundflächen 24 und 50 cm sind und die Höhe das geometrische Mittel aus den beiden Radien ist. 4) Um die Höhe eines Berggipfels zu ermitteln, wurde eine 300 m lange Standlinie AB so abgesteckt, dass die durch dieselbe gelegte Vertikal-Ebene den Gipfel des Berges in sich aufnahm, alsdann wurde die Elevation von C in A und B gemessen und= 150 21 30 resp. 18⁰ 40 20 gefunden. Wie hoch lag der Gipfel des Berges über der Standlinie?

8. 7) Physik. 4 St. Die wichtigsten Erscheinungen und Gesetze der Physik mit Versuchen. östa.

8) Naturkunde. 3 St. a) Ia. Chemie: Anorganische Chemie; das Wichtigste aus der organischen Chemie nach Rüdorff. Lösung stöchiometrischer Aufgaben. b) Ib. Naturbeschreibung: Oryktognosie nach einem kurzen Vorunterricht in Chemie Geognosie und Geologie; Verbreitung der Pflanzen und Tiere. Wiederholungen aus früher behandelten Gebieten; das Wichtigste aus der Physiologie. Pontani.

9) Zeichnen. 3 St. Zeichnen nach Gypsmodellen aus der Königl. polytechnischen Schule zu Dresden ausgeführt mit 2 Kreiden an Tonpapier. Ornamentzeichnen nach Jakobsthal mit Bleistift ausgeführt. Geometr. Zeichnen: Körperprojektionen, Kegelschnitte, Durchdringungen. Troll.

Gymnasial-Sekunda. Ordinarius: Direktor Dr. Schirmer.

1) Religion. 2 St. Zusammen mit R.-I. Schirmer.

2) Deutsch. 1 St. Maria Stuart und Wilhelm Tell. Ausgewählte Gedichte Schillers und Göthes. Besprechung der Dichtungsarten und des Lebens der Dichter im Anschluss daran. Tropen und Figuren. Einzelne Gedichte Schillers und Göthes wurden auswendig gelernt. Freie Vorträge. Aufsätze. Stendell.

Aufsätze: 1) a) Die Einwirkung der Götter in der Odyssee. b) Was erfahren wir von Cäsar über die frühere Geschichte Galliens? 2) Die Bekehrung Mortimers. Nach Schiller. 3) Worin weicht Schiller in seinem Taucher von seiner Quelle ab? 4) Ein Ferientag. 5) a) Leicester. b) Ge- dankengang des zweiten Aufzuges von Schillers Maria Stuart(Klassenarbeit). 6) Demosthenes und Cicero, verglichen nach ihren Lobensschicksalen. 7) Was lehren den Jüngling die Flügel des Ikarus? 8) Das schnelle Wachstum des römischen Reichs im zweiten Jahrhundert v. Chr. und seine Folgen (Klassenarbeit). 9) Warum ist Afrika so lange der dunkle Erdteil geblieben? 10) Ulrich von Rudenz. Prüfungsaufsatz: Die Gründe für die Erhebung der Schweizer nach Schillers Wilhelm Tell.

3) Lateinisch. 8 St. Die Tempus- und Moduslehre nach Schultz-Wetzel Kap. 45 52. Die wichtigeren Synonyma Kap. 58. Dazu in IIa Eigentümlichkeiten im Gebrauche der Subst., Adj., Zahlw. und Pronom. Kap. 41 43. Ubersetzungen aus Supfles Stilübungen II. Wöchentlich. ein Exerzitium oder Extemporale. Dazu in IIa einige freie Arbeiten. Liv. I. Cic. pro Archia. Verg. Aen. I. II. Dazu in IIa: Cic. in Cat. I. III. Schirmer.