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Franzöſiſch(2 St.). Plötz, Schulgrammatik: Lekt. 30— 50, 60— 70. Guizot: Récits Historiques. Spilling.
Hebräiſch(2 St.). Das Wichtigſte aus der Elementarlehre, Flexion der ſtarken Verbalwurzeln. Die
ſchwachen Verbalwurzeln bis zu den verba tertiae semivocalis. Ueberſetzung(mündl. und ſchriftl.)
der entſpr. Stücke in Seffer's Elementarbuch.., Kegel. Geſchichte und Geographie(3 St.). a. Im Sommer: Griechiſche Geſchichte A 431. r. Becker. b. Im Winter: Griechiſche Geſchichte bis 301. Wiederholungen aus der Geographie von Europa. Hartwig.
Mathematik(4 St.). II,l Abſchluß der Planimetrie nach Koppe, Konſtruktionen, Logarithmen, Reihen. Gleichungen vom 1. Grade mit mehreren und vom 2. Grade mit einer Unbekannten nach Bardey. II,2. Planimetrie. Koppe bis zur Berechnung der Zahl, Konſtruktionen. Arithmetik. Potenz⸗ und Wurzelgeſetze. Gleichungen vom 1. Grade mit einer Unbekannten nach Bardey. Dr. Eberhard. Phyſik(2 St.). Magnetismus, Elektricität und Chemie. Dr. Eberhard und Koch.
Tertia. Ordinarius: Oberlehrer Kegel.
Religion(2 St.). a. evangeliſche. Katechismus nach Ernſt IV. Von dem neuen Leben aus Chriſto. 2. Bibelleſen: Ev. Lucä. Predigtexamen. Memorieren von Kirchenliedern und Pſalmen.
Eichhoff. b. katholiſche.(2 St.) III und IV komb. Die Lehre von dem Glauben und den Geboten und Gnadenmitteln. Kirchen⸗Geſchichte des Mittelalters. Bölke, Pfarrer.
Deutſch(2 St.). Leſen und Erklären proſaiſcher und poetiſcher Stücke aus dem Leſebuche von Spieß. Alle 3 Wochen eine Klaſſenarbeit. Im Winter freie Vorträge, Dispoſitionsübungen, Deklamationen. Im Sommer: Dr. Becker. Im Winter: Neubourg. Latein(9 St.). Grammatik(2 St.): Wiederholungen aus der Formenlehre, Caſus, Tempora und Modi(nach Ellendt-Seyffert). Mündl. und ſchriſtl. Ueberſetzungsübungen(nach Oſtermann für Tertia). Wöchentl. eine ſchriftl. Arbeit in der Klaſſe. Memorieren, bezw. Repetieren von Muſterſätzen und Vokabeln(nach Oſtermann). Lektüre: Caes. de bell. gall.— IV, wiederholt das früher geleſene V. Buch de b. g. Poetiſche Lektüre: Aus Siebelis tirocinium die Stücke III, 8, 18, 19, dann Ov. Metam. II, 1— 332 und III, 528— 731. Jede Woche wurden 5—7 Verſe memoriert, teils aus dem Ge— leſenen, teils einzelne Verſe zur Erläuterung der Proſodie(2 St.). Hetzel. Griechiſch. III,l.(7 St.) Grammatik(4 St.): Repetition des Penſums der Untertertia und Vollendung der Formenlehre nach Curtius. Uebungen im Ueberſetzen nach Schenkl, griech. Elementar⸗ buch. Wöchentlich Extemporalien. Lektüre(3 St.): Xen. Anab. lib. I Schluß und III, 1— 6. Uebungen im Extemporieren aus B. IV. Im Sommer: Dr. Becker. Im Winter: Neubourg. III,2.(7 St.) Griechiſche Formenlehre mit Ausſchluß der Verba liquida nach Curtius, griech. Schulgramm.§ 1— 301 und Schenkl, griech. Elementarbuch—LXXIV. Memorieren von Vokabeln.
Domeſtika, Formen⸗ und Satzextemporalien. Stanger. Franzöſiſch(2 St.). Plötz Schulgrammatik. Lektion 6— 30. Lektüre nach Lüdecking I. Spilling.
Geſchichte und Geographie(3 St.) a. Geſchichte(2 St.): Neuere und neueſte Geſchichte von 1555— 1871 im Anſchluß an D. Müller, Geſchichte des deutſchen Volkes. b. Geographie(1 St.): Deutſchland, Oeſterreich⸗Ungarn, Schweiz, Belgien und Niederlande. Hartwig.(Gruß.)
Mathematik. III,I.(3 St.). Planimetrie: Kreislehre. Flächengleichheit und Berechnung des Flächeninhalts gradliniger Figuren. Arithmetik: Diviſion. Gleichungen erſten Grades mit einer Unbekannten. Spilling.


