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Rescript des Königl. Pr.-Sch.-Coll. vom 3. October, die Versicherung der Bibliothek und der Apparate gegen Feuersgefahr betr.
Rescript des Königl. Pr.-Sch.-Coll. vom 5. October, wonach dem Pfarrer Eichhoff an Stelle des nach Unter-Barmen berufenen Pfarrers Schreiner der evangelische Religionsunterricht übertragen wird.
Verfügung des Königl. Pr.-Sch.-Coll. vom 11. December, durch welche der Candidat des höheren Schulamts Gustav Weidenbach von Deutz zur Abhaltung seines Probejahres dem hiesigen Gymnasium zugewiesen wird.
Rescript des Königl Pr.-Sch.-Coll. vom 22. Januar 1883 die Unterrichtsordnung am Ascher- mittwoch und Allerseelentag betr.
Rescript des Königl. Pr.-Sch.-Coll. vom 31. Januar 1883, die Vereidigung der Lehrer an höheren Schulen betr.
Rescript des Königl. Pr.-Sch.-Coll. vom 15. Februar, nach welchem der Candidat des höheren Schulamts Richard Beinhauer von Nordhofen zur Abhaltung seines Probejahres dem hiesigen Gymnasium zugewiesen wird.
III. Chronik des Gtymnasiums.
Das neue Schuljahr begann am 17. April mit der Aufnahmeprüfung. Am 18. April Eröffnung des neuen Schuljahres und gleichzeitige Vorstellung des Gymnasiallehrers Spilling.*)
Am 17. Mai fand die 8. General-Versammlung des Vereins von Lehrern an den höheren Schulen der Provinz Hessen-Nassau in der Aula des Gymnasiums statt.
Die Pfingstferien dauerten vom 27. Mai bis zum 4. Juni.
Am 15., 16. und 17. August machten Schüler der drei oberen Klassen in Begleitung zweier Lehrer eine Turnfahrt durch das Weilthal über den Feldberg nach Frankurt, nach der Saalburg, Usingen und Nauheim. Am 17. besuchten die größeren der zurückgebliebenen Schüler unter Führung von 4 Lehrern Limburg a. d. L.; die kleineren machten an demselben Tage einen Spaziergang in die Umgegend.
Das Sedanfest wurde vom Gymnasium vormittags durch einen Aktus in der Aula ge- feiert, in welchem Gymnasiallehrer Spilling die Festrede hielt. Nachmittags war gesellige Unter- haltung auf dem Fetz'schen Garten, an der sich die Angehörigen der Schüler und zahlreiche Freunde der Schule beteiligten.
Die Herbstferien dauerten vom 3. September bis zum 9. Oktober.
*) Hugo Spilling, Sohn des in Frankfurt a. d. Oder verstorbenen Kgl. Ober-Regierungsrats Theodor Spilling, geboren zu Gumbinnen am 11. September 1853, besuchte die Gymnasien zu Gumbinnen, Coblenz, Frank- furt a. d. Oder und studierte in Halle und Leipzig. Er bestand das Examen pro facultate docendi im Februar 1878. Von Herbst 1877 bis Herbst 1878 war er an der höheren Bürgerschule(jetzigen Realschule II Ordnung) zu Cassel als wissenschaftlicher Hilfslehrer thätig. Er absolvierte das Probejahr von Herbst 1878 bis Herbst 1879 am Kgl. Gymnasium zu Cassel und wurde von da ab am Kgl. Realgymnasium zu Wiesbaden als wissenschaftlicher Hilfslehrer beschäftigt. Von dort wurde er als ordentlicher Lehrer an das Kgl. Gymnasium zu Dillenburg berufen.


