Jahrgang 
1879
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C. Vertheilung der Lehrgegenstände nach den Klassen.

I. II. III. IV. V. VI. Lehrstunden. Lehrstunden. Lehrstunden. Lehrstunden. Lehrstunden.] Lehrstunden. Religion....... 2 2 2 2 3 3 Deutsch....... 3 2 2 2 3 3 Latein 8 10 10 10 9 9 Griechisch. 6 6 6 5 6 (i. S.)(i. W.)

Französisch...... 2 2 2 2 3 Geschichte und Geographie 3 3 3 3 2 2 Mathematik. 4 4 3 2 3 4 Naturgeschichte.... 2 1(i. S.) 2 2 PhyBilk....... 2 1 Zeichnen....... 2 2 2 Schreiben..... 3 3 Gesang....... 2 2 2 2 2 2 Summa der Lehrstunden. 32 32 32 32 32 30

II. Auszüge aus den Verfügungen der vorgesetzten Königl. Behörden.

Erlass des Königl. Unterrichtsministeriums vom 31. Decbr. 1877(U. III. II. J. Nr. 17554), durch welchen auf dieBestimmungen über die Aufnahme in die militärärztlichen Bildungs- anstalten in Berlin(erstes Heft des Centralbl. f. d. g. U. 1878 S. 10 ff.) hingewiesen wird. Die daselbst§. 10 u. 11 bezeichneten finanziellen Verpflichtungen, welche die Eltern mit dem Gesuche um Aufnahme ihrer Söhne in diese Anstalten übernehmen, sind ausdrücklich als Minimalsätze bezeichnet. Um rechtzeitige Meldung zur Aufnahme in diese Anstalten zu ermöglichen,(die Maturitätszeugnisse müssen bis spätestens 20. März eingereicht sein) soll an denjenigen Gymnasien, an welchen sich Bewerber für die militärärztlichen Institute finden, die Maturitätsprüfung thunlichst in die erste Hälfte des März gelegt werden.

Erlass des Königl. Oberpräsidiums der Provinz Hessen-Nassau, Cassel 16. April, wonach nicht nur bei Ertheilung von Zeugnissen über die wissenschaftliche Befähigung für den einjährig- freiwilligen Dienst, sondern auch am Schlusse jedes Semesters der Inhalt des§. 89 pos. 1 u. 3 und des§. 91 pos. 2 der Ersatz-Ordnung in den betr. Klassen bekannt gemacht werden soll, damit die auf die Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Dienst reflectirenden Militärpflich- tigen ihre desfallsigen Anträge nicht zu spät einreichen und ihrer Berechtigung nicht ver- lustig gehen.

. Erlass des Königl. Unterrichtsministeriums vom 30. März 1878, J. Nr. M. 490, durch welchen

auf die Schrift des Augenarztes Dr. Katz:Die Ursachen der Erblindung, ein Droh- und

Trostwort, aufmerksam gemacht wird, eine Schrift, welche in allgemein verständlicher Dar- 2*