II. Cl. Die unbegränzten und halbbegränzten Gebilde der Ebene; Congruenz, 3 St. wöch. Gleichheit und Aehnlichkeit der Dreiecke in ihren Grundzügen, jedoch in genetiſcher Folge; die Lehre vom geometriſchen Orte, mit Benutzung einiger Eigenſchaften des Kreiſes. I. Cl. Die Congruenz, Gleichheit und Aehnlichkeit der Dreiecke und Vierecke 2 St. wöch. wurde wiederholt. Kreislehre. Die fehlenden Stücke ebener Dreiecke wurden mittelſt Chordentafeln durch Rechnung beſtimmt. Das Meſſen von Längen, Flächen und Körpern. Ilgen.
6. Naturgeſchichte. IV. Cl. Im Sommer: Beſchreibung der wichtigſten Säugethiere, nach Schwaab's 2 St. wöch. 1. Stufe des naturgeſchichtlichen Unterrichts. IlI. Cl. Im Sommer: die Vögel, Amphibien und Fiſche, nach Schwaab. 2 St. wöch. Im Winter IV. u. III. Cl. vereinigt: Käfer und Schmetterlinge.
II. u. I. Cl. Botanik. Die Organe des Pflanzenkörpers; das Syſtem von Linne;
2 St. wöch. Beſchreibung der wichtigſten einheimiſchen nutzbaren Kräuter und Gift⸗ pflanzen; die wichtigſten Cultur- und Handelsgewächſe. Seit Neujahr die Lehre vom Menſchenkörper. Roſſel.
7. Pbyſik.
I. Cl.(Nichtſtud.) Die Grundgeſetze aller Theile der Phyſik, nebſt deren An⸗ 3 St. wöch. wendung zur Erklärung der Phänomene, ſowie zur Erreichung techniſcher Zwecke. Ilgen.
C. Kunſt übungen.
1. Schreiben.
IV. Cl. 3 Stunden wöchentl.; III. u. II. Cl. jede 2 Stunden wöchentlich. I. Cl. 1 Stunde wöchentl., Nichtſtudirende im Winter 2 Stunden wöchentl. In der Regel waren bei dieſem Unterrichte 2 Claſſen vereinigt. Winnen.
2. Zeichnen.
Jede der drei unteren Claſſen 2 Stunden wöchentl.; die Nichtſtudirenden der I. Cl. im Sommer 2, im Winter 3 Stunden ochedil. Auch hier fanden in der Regel Combinationen Statt.


