Jahrgang 
1903
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2. Deutſch. a) mündlich.

VI: Leſen und Nacherzählen kleinerer Leſeſtücke aus Linnig I. Im Anſchluß daran die wichtigſten Regeln der Rechtſchreibung und Zeichenſetzung. Die Wortarten. Der einfache und erweiterte Satz. Griechiſche und deutſche Sagenkunde(nach Andrä⸗Hoffmann). 10 Gedichte.

Kealſchulabteilung: Vertiefung des grammatiſchen Lehrabſchnittes. Leſeſtücke aus Linnig I.

V: Leſen, Beſprechen und Nacherzählen kleinerer Leſeſtücke aus Linnig I. Im Anſchluß daran die wichtigſten Regeln der Rechtſchreibung und Zeichenſetzung, die zuſammengeſetzten Sätze und Nebenſätze. Wiederholung der Wortarten, des einfachen und erweiterten Satzes. Bilder aus der deutſchen Geſchichte von der älteſten Zeit bis zu Kaiſer Wilhelm I. 10 Gedichte.

Realſchulabteilung: Leſeſtücke aus Linnig I. Vertiefung des grammatiſchen Lehrabſchnittes.

IV: Leſeſtücke aus Linnig I. Im Anſchluß daran die wichtigſten Tatſachen der Formenlehre wiederholt. Die

Nebenſätze nach Stellung, Form und Inhalt. Die wichtigſten Änderungen der neuen Rechtſchreibung.

10 Gedichte. Realſchulabteilung: Übungen zur Bereicherung des Wortſchatzes und der Ausdrucksweiſe. Vertiefung des grammatiſchen Lehrabſchnittes.

IIIb: Leſeſtücke geſchichtlichen und beſchreibenden Inhalts aus Linnig I. Satzlehre, gelegentliche Wiederholung einiger Teile der Formenlehre. 15 Gedichte.

IIIa: Ausgewählte Gedichte und Leſeſtücke aus Linnig II. Wiederholung einzelner Teile der Grammatik.

IIb: Ausgewählte Leſeſtücke geſchichtlichen Inhaltes, ausgewählte Balladen Schillers und Uhlands aus Linnig II. Ernſt, Herzog von Schwaben. Maria Stuart.

IIa: Maria Stuart. Klopſtockſche Oden. Minna von Barnhelm. Nibelungenlied in der Ausgabe von Legerlotz mit Auswahl. Im Anſchluß an die Behandlung der Klaſſiker Überſicht der Geſchichte des deutſchen Schriſttums. Das Weſentlichſte über die Dichtungsarten und Dichtungsformen. Im Anſchluß an die Lehraufgabe in der Geſchichte Bilder zur Veranſchaulichung der Kultur und Geſchichte des klaſſiſchen Altertums nach Linnig II(2. Abſchnitt). 4

Realſchulabteilung IIb und IIa: Homers Odyſſee mit Auswahl.

b) ſchriftlich.

In VI-IIIb wurden Diktate zur Einübung der Rechtſchreibung und Zeichenſetzung, in VIIV kleinere Aus⸗ arbeitungen, in IIIb IIa Aufſätze, Dispoſitionsübungen und freie Arbeiten angefertigt. Die Themata der Aufſätze und freien Arbeiten in den drei oberſten Klaſſen lauteten:

IIIa: 1) Eine Ritterburg(Beſchreibung nach Lehmanns kulturgeſchichtlichem Bilde). 2) Was lehrt uns Schiller imGrafen von Habsburg über die Dichtkunſt? 3) Was iſt wahre Vaterlandsliebe? 4) Zuſtände im Reiche unter Karl IV. und Wenzel(Nach Uhlands Eberhardsgeſängen). 5) Ein Tag aus den Ferien. 6) Der 1 Freund(Nach SchillersBürgſchaft). 7) Eine mittelalterliche Stadt(Beſchreibung nach Lehmanns kulturgeſchichtlichem Bilde). 8) Unter welchen Schwierigkeiten und Hemmniſſen litt der mittel⸗ alterliche Handel? 9) Der große Kurfürſt. 10) Das Schickſal des Polykrates verglichen mit dem des Kröſus.

IIb: 1) Zerſtörung von Worms im Jahre 1689. 2) Unſer Maiausflug nach der Saalburg. 3) Charakteriſtik des Möros. 4) Wozu brauchen wir Kolonien? 5) Rolands Jugend und erſte Waffentat. 6) Die Vor⸗ fabel zu Uhlands:Ernſt, Herzog von Schwaben, 7) Die ſzeniſchen Veränderungen im 4. Aufzuge, 8) Die Lebensſchickſale Werners. 9) Schlacht bei Kunaxa(für Prog.), Telemachs Fahrt nach Pylos und Sparta(für Realſch.). 10) Die deutſche Flotte in Vergangenheit und Gegenwart(für die Prüflinge), Von Weißenburg bis Sedan(für die anderen Schüler).

IIa: 1) Gedanken bei Beginn eines neuen Schuljahres. 2) Charakteriſtik Hannibals. 3) Unſer Ausflug nach Lohr. 4) Redekampf zwiſchen Maria und Burleigh. 5) Die Säulen und Tempelformen der Griechen. 6) Ein Gang über die Akropolis zur Zeit des Perikles. 7) Die Freuden der Freundſchaft, des Lenzes, des Weines und des Ruhmes(nach Klopſtocks OdeDer Zürcher See). 8) Das menſchliche Leben und der Jahreslauf. 9) Die Vorgeſchichte des DramasMinna von Barnhelm. 10) Die Kämpfe der Plebejer um bürgerliche Gleichſtellung.

3. Latein.

VI: Holzweißig VI, 187.

V: Holzweißig VI, 88 131. Holzweißig V, 175.

IV: Holzweißig V von 59 an. Holzweißig IV(Ausgabe B) mit Auswahl. Cornelius Nepos: Miltiades, Themistocles. Im Anſchluß an die Lektüre die wichtigſten Regeln der Kaſus⸗ und teilweiſe der Satzlehre.

IIIb: Kaſuslehre und das Wichtigſte aus der Satzlehre. Holzweißig IIIb(Ausgabe B) mit Auswahl. Caesar de b. G. VI, 21=28; I.