Jahrgang 
1929
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Hubing(am 5. März), zu Reallehrerinnen die Lehrerinnen von Zedlitz(am 15. Februar), Hoos, Seip(am 18. Februar), zur Zeichenlehrerin die Lehrerin Veith-(am 4. Januar). In der Pfingſtwoche nahm der Direktor vom 1. bis 3. Juni an der Tagung des Vereins deutſcher Direktoren(innen) für das höhere Mädchenſchulweſen in Hildesheim teil. Am 19. September erhielt Frl. Dr. Schudt Urlaub bis zu den Herbſtferien, den ſie ſtudienhalber in der franzöſiſchen Schweiz verbrachte(3 ½ Wochen). Auf Veranlaſſung des Miniſteriums für Kultus und Bildungsweſen wurde vom 22. bis 27. Oktober ein Neuphilologiſcher Fort⸗ bildungslehrgang in Darmſtadt abgehalten. Vom 22. bis 24. engliſche Abteilung, Teilnehmer: Dreſcher, Textor, Dr. Büchner, Dr. Kaffenberger, Dr. Eckler, Krüger, Hubing. Vom 25. bis 27. franzöſiſche Abteilung, Teilnehmer: Dreſcher, Dr. Bergmann, Dr. Kaffenberger, Leon⸗ hardt, Dr. Schudt, Dornbuſch, Seip, Rohde. Oberſtudienrat Dr. Bergmann hielt einen Vortrag überFranzöſiſche Kulturkunde im Unterricht. Bemerkenswert war es, daß viele ſeiner Gedankengänge in den Ausführungen des Profeſſors Dr. Glaſer(Univerſität Marburg), in anderem Zuſammenhang wohl, aber in ähnlicher Formulierung wiederkehrten, daß alſo bei verſchiedenen Ausgangspunkten Einmütigkeit in wichtigen Grundgedanken vorhanden war. Der Geſundheitszuſtand war im abgelaufenen Schuljahre, auch während des harten Winters, im allgemeinen recht befriedigend. Nur gegen Schluß ſetzten Erkrankungen ein. Den Unterricht mußten für längere Zeit ausſetzen St.⸗R. Schuchmann und die Damen Dorn⸗ buſch, Dr. Eckler, Krüger, Walther, Holtz, Dr. Schork und Seip.

Pädagogiſches Seminar

Dem pädagogiſchen Seminar gehörte im Sommerhalbjahr die Studienreferendarin Ilſe Lauteſchläger an; nach Vollendung ihres Seminarjahres ſchied ſie am 29. September aus und übernahm eine Stelle an einer Hamburger Privatmädchenſchule. Am 15. Oktober wurden uns die Studienreferendarinnen Dr. Johanna Schulz(Lehrbefähigung in Deutſch, Franzöſiſch, Engliſch) und Renate Wrzodek(Chemie, Biologie, Phyſik) zur Ausbildung überwieſen.

Prüfungen

Am 15. und 17. September legte Frl. Böcking aus Kirn an der Nahe die ſchriftliche, am 18. September die mündliche Ergänzungsprüfung zur Reifeprüfung ab. Die Prüfung fand unter Vorſitz des Direktors ſtatt. Zur Reifeprüfung an Oſtern 1929 wurden alle Schülerinnen der beiden Oberprimen zugelaſſen. Die ſchriftliche Prüfung wurde in der Woche vom 28. Januar bis 2. Februar abgehalten, die mündliche Reifeprüfung der Oberprima 1 fand am 1. März, die der Oberprima 2 am 2. März ſtatt. An beiden Tagen führte der Direktor den Vorſitz. Alle Schülerinnen beſtanden, in Oberprima 1 21 Schülerinnen, in Oberprima 2 22 Schülerinnen. Für tüchtige Leiſtungen erhielt in Oberprima 1 Margarete Stern ein Prämium, in Oberprima 2 Eva Heidebroek. Am 7. März wurden die Ober⸗ primanerinnen mit einer kurzen Feier entlaſſen. An Oſtern wurden uns auch 2 Nicht⸗ ſchülerinnen zur Reifeprüfung überwieſen. Der ſchriftlichen Prüfung unterzogen ſie ſich in der Woche vom 18. bis 22. Februar, die mündliche Prüfung legten ſie am 12. bzw. 20. März ab, wovon eine mit Erfolg. Mit dem Vorſitz bei der Prüfung war der Direktor beauftragt.

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