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Zur Erleichterung des Verkehrs zwiſchen Schule und Elternhaus laſſen wir ſchließlich ein Ver⸗ zeichnis der ordentlichen Lehrer nebſt Wohnungsangabe folgen.
1. Direktor Prof. Münch Grüner Weg 19. 15. Prof. Büttenbender Wienerſtr. 42. 2. Prof. Dr. Zimmermann Heinrichſtr. 94. 16. Oberlehrer Dr. Greim Aliceſtr. 19.
3. Prof. Heddäus Hochſtr. 59. 17. Oberlehrer Henk Soderſtr. 112. 4. Prof. Dr. Baltz Heinrichſtr. 101. 18. Oberlehrer Kalbfleiſch Roßdörferſtr. 76. 5. Prof. Dr. Scriba Neckarſtr. 11. 19. Oberlehrer Vogt Schießhausſtr. 112. 6. Prof. Ensgraber Schloßgartenpl. 4. 20. Oberlehrer Wißner Rückertſtr. 27.
7. Prof. Falkenhagen Matiildenſtr. 46. 21. Realgymnaſiallehrer Kayſer Beckſtr. 57.
8. Prof. Heil Beckſtr. 8. 22. Turnlehrer H. Völſing Kiesſtr. 89.
9. Prof. Sammet Steinſtr. 24. 23. Zeichenlehrer E. Bender Hügelſtr. 7.
10. Prof. Dr. Gaul Soderſtr. 112. 24. Realgymnaſiallehrer Thierolf Wienerſtr. 77. 11. Prof. Weyell Mathildenſtr. 53. 45. Realgymnaſiallehrer Kahl Inſelſtr. 18.
12. Prof. Lenhardt Roßdörferſtr. 67. 26. Realgymnaſiallehrer Guyot Beckſtr. 12.
13. Prof. Dr. Schneider Mathildenſtr. 34. 27. Realgymnaſiallehrer Stumpf Hochſtr. 36. 14. Prof. Müller Inſelſtr. 24.
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V. Anfang des Anterrichts, Bedingungen der Aufnahme in die Schule.
1. Der Unterricht beginnt in allen Klaſſen Dienſtag, den 8. April, vormittags 9 Uhr.
Die Prüfung neu eintretender Schüler findet Montag, den 7. April, vormittags von 9 Uhr ab ſtatt.
2. Anmeldungen neu eintretender Schüler für das Realgymnaſtum werden im Real⸗ gymnaſialgebäude Mittwoch, den 2. April, vormittags von 9—12 Uhr, angenommen. Entlaſſungszeugnis aus der früheren Schule, Geburtsſchein und Impfſchein ſind dabei einzureichen.
Für die Aufnahme in die unterſte Klaſſe— Sexta des Realgymnaſiums— iſt das zurückgelegte 9. Lebensjahr Bedingung; doch können auch noch ſolche Schüler aufgenommen werden, welche bei ge⸗ nügender leiblicher und geiſtiger Reife dieſes Alter bis zum 30. September erreichen. Folgende Kenntniſſe ſind nachzuweiſen: a) Fähigkeit, deutſche und lateiniſche Schrift zu ſchreiben und mit richtiger Betonung zu leſen. b) Ziemliche Sicherheit in der Rechtſchreibung der in der gewöhnlichen Sprache des Lebens vor⸗ kommenden deutſchen Wörter. c) Kenntnis der Begriffwörter, deren Einteilung und Beugung, ſowie des einfachen Satzes.
d) Kenntnis der vier Grundrechnungsarten in unbenannten Zahlen. 3


