Jahrgang 
1882
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6. Geſchichte.

Sexta IH. u. O.: Ueberblick über die alten orientaliſchen Völker; das Wichtigſte aus der griechiſchen Cötter⸗ und Heldenſage; Biographien aus der Geſchichte der Perſer und Griechen.(Cyrus, Kambyſes, Darius, Hiſtiäus, Miltiades, Lykurg, Ariſtodemus. Ariſtomenes.)

Quinta Hl. u. O.: Römiſche Geſchichte von der Gründung Roms bis zu Auguſtus in biograph. Form.

Quarta H. u. O.: Geſchichte der älteſten Völker im Ueberblick, eingehender die Geſchichte der Griechen bis zu den Diadochenkämpfen.

Tertia H. u. O.: Geſchichte der Römer bis zum Jahr 375.

Unter⸗Secunda H. u. O.: Geſchichte des Mittelalters, vorzugsweiſe deutſche Geſchichte.

Ober⸗Secunda: Vom Beginn der neueren Zeit bis zum Jahr 1815; hauptſächlich deutſche Geſchichte.

Unter⸗Prima: Griechiſche Geſchichte. Franzöſiſche und engliſche Geſchichte im Mittelalter.

Ober⸗Prima: Wiederholende und überſichtliche Betrachtung der Hauptperioden der Weltgeſchichte. Neuere Geſchichte mit beſ. Berückſichtigung der Brandenburg⸗Preußiſchen Monarchie und ihrer Bedeutung für Deutſchland.

7. Geographie.

Sexta Hl. u. O.: Vorbereitung für den geographiſchen Unterricht durch naturgemäße Einleitung und Erörterung der Vorbegriffe, entwickelt an der nächſten Umgebung. Im Anſchluß daran das Groß⸗ herzogtum Heſſen(Heimatkunde), Deutſchland, Europa und überſichtliche Betrachtung der Erdoberfläche.

Quinta H. u. O.: Deutſchland.

Quarta II. u. O.: Die übrigen europäiſchen Länder und Europa als Erdteil.

Tertia H. u. O.: Die außereuropäiſchen Erdteile.

Unter⸗Secunda M. u. O.: Deutſches Reich.

Ober⸗Secunda: Europa ausg. Deutſchland. Wiederholung der außereuropäiſchen Kontinente.

Unter⸗Prima: Erſter Teil der mathematiſchen und phyſikaliſchen Geographie.

Ober⸗Prima: Zweiter Teil der mathematiſchen und phyſikaliſchen Geographie.

8. Naturgeſchichte.

Sexta H. u. O.: Anſchauungsunterricht an einheimiſchen Tieren und Pflanzen und zwar an ſolchen Arten, welche zugleich als Repräſentanten der hauptſächlichſten Typen gelten können; Anleitung zum richtigen Beſchreiben derſelben, alſo Einführung in die naturhiſtoriſche Formenlehre(Morphologie). Im Winter: Tiere, zunächſt Wirbeltiere. Im Sommer: Pflanzen, und zwar ſolche mit deutlich erkennbaren und leicht zu unterſuchenden Teilen und Formen.

Quinta H. u. O.: Erweiterung des Unterrichts der vorhergehenden Klaſſe durch Unterſuchen und Beſchreiben auch ſchwierigerer Formen, namentlich aber Zuſammenordnen von Gattungen. Im Winter: Zoologie, im Sommer: Botanik.

Quarta IH. u. 0.: Weitere Übungen im Unterſuchen und Beſchreiben von Tieren und Pflanzen. Im Winter: die wichtigſten Familien und Ordnungen der Wirbeltiere; im Sommer: die wichtigſten Familien der Phanerogamen und Einführung ins Linne'ſche Syſtem.

Tertia H. u. 0O.: Im Winter: Zoologie. Syſtemkunde. Das Notwendigſte aus der Anatomie