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tung des thieriſchen Körpers, der Bewegungs⸗, Lebens⸗ und Sinnesorgane, und Ver⸗ gleichung derſelben mit den Lebenserſcheinungen der Pflanzen.— Betrachtung der wich⸗ tigſten Säugethiere.
Klaſſe V. Zoologie: Säugethiere, Vögel, Amphibien und Fiſche.
Klaſſe IV. Im Sommerſemeſter: Botanik. Pflanzenbeſchreibung, Betrachtung der feineren Theile und des inneren Baues der Pflanzen. Syſtematik.— Im Winter⸗ ſemeſter: Zoologie.
Klaſſe III. Im Winterſemeſter: Naturgeſchichte des Menſchen.— Im Sommer⸗ ſemeſter: Mineralogie.
Klaſſe II. Phyſik. Einleitnng. Geſetze der Schwere, Wirkung derſelben auf feſte, tropfbarflüſſige und luftförmige Körper, mit ſteter Hinweiſung auf techniſch wichtige Apparate und Maſchinen. Zur Einübung der phyſſkaliſchen Geſetze wurden zahlreiche Aufgaben gerechnet.— Allgemeine Chemie. Die chemiſchen Geſetze. Die chemiſchen Operationen.
Klaſſe I. Phyſik. Akuſtik, Optik und die Lehre von der Wärme in angemeſſener Ausdehnung, Magnetismus, Clectricität und Galvanismus in der Ausdehnung, daß die Schüler die wichtigſten Apparate kennen, ſowie dahin gehörige Naturerſcheinungen er⸗ klären lernen. Berechnung phyſikaliſcher Aufgaben.— Chemie. Die Metalloide, ihre vor⸗ züglichen Verbindungen und Anwendungen, ihre Darſtellung; überſichtliche Abhandlung der Metalle.
c) Arithmetik und Algebra.
Klaſſe VI. Die vier Grundrechnungsarten in ganzen Zahlen wurden wiederholt und gehörig verarbeitet. Die vier Species der gemeinen Brüche wurden erklärt und ſchriftlich eingeübt. Dabei Kopfrechnen.
Klaſſe V. Die gemeinen Brüche wurden wiederholt, die Decimalbrüche durch⸗ genommen. Aufgaben in der Gewinn⸗, Verluſt⸗, einfachen Zins⸗Rechnung wurden durch Zurückführen auf die Einheit gelöſt. In jeder Stunde eine Viertelſtunde Kopfrechnen.
Klaſſe IV. Die gemeinen Brüche und Decimalbrüche wurden wiederholt an ein⸗ gekleideten Aufgaben. Einfache Regeldetri, zuſammengeſetzte Regeldetri, Zinsrechnung, Miſchungsrechnung, Geſellſchaftsrechnung und die Kettenregel wurden genau erklärt, ſo⸗ wie durch zahlreiche Textaufgaben weiter eingeübt. Durch Vernunftſchlüſſe wurden wei⸗ ter leichte eingekleidete Zahlenaufgaben gelöſt. Einige Eigenſchaften der Zahlen, ſowie die Kennzeichen der Theilbarkeit wurden angegeben und bewieſen. In einer Stunde während des Jahres Kopfrechnen in logiſcher Folge und möglichſter Gründlichkeit.
Klaſſe III. Zinszinsrechnung, Rabatt⸗ und Diskontorechnung, Terminrechnung, Gold⸗ und Silberrechnung, Münzrechnung, Coursrechnung, Wechſelrechnung, Tauſchrech⸗ nung und Tararechnung wurden an zahlreichen Aufgaben eingeübt. Arithmetiſche Be⸗ gründung der Potenzen und Wurzeln. Ausziehung der Quadrat⸗ und Kubikwurzel aus Zahlenwerthen. Zahlengleichungen oder numeriſche Gleichungen mit einer und zwei Un⸗ bekannten wurden durch Vernunftſchlüſſe gelöſt und ſpäter erſt das mehr mechaniſche Auf⸗ löſen gelehrt und alsdann eingehalten. Zahlenaufgaben über entgegengeſetzte Größen.


